Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

233.682 Postings in 30.704 Threads

[Homepage] - [Archiv 1] - [Archiv 2] - [Forum]

neben pc

kein name, Saturday, 19.06.2010, 20:24 (vor 5684 Tagen) @ Antifeminist

in erster Linie ging es mir darum, zu sagen, dass, wenn man politisch etwas erreichen möchte, sich nicht durch Eröffnung von Nebenkriegsschauplätzen gleich als Buhmann anbietet. Wenn du beispielsweise im Parlament eine Rede hältst, und Personengruppen mit Begriffen wie "Negerfotzen" bezeichnest, gibst du gleich Gelegenheit, den Inhalt deiner Rede, mag er auch noch so schlüssig und sophisticated sein, zu ignorieren und von vornherein zu diskreditieren. Bei literarischen Texten denke ich z.B. an Bukowski, und Literatur ist von vornherein etwas anderes (im Niveau höheres) als eine parlamentarische Rede, und dort ist so ein Begriff natürlich ein Stilmittel. Politische Reden funktionieren eher wie Werbung, man muss die Schafsherde mitnehmen können (und da, wird man mit solchen Begriffen nur die NPD-Schafe mitnehmen können und Mainstreamschafe abschrecken). Niemand wird eine politische Argumentation auf hundert Abstraktionsebenen untersuchen.

Das ist im Prinzip das, warauf ich hinauswollte. Aber trotzdem danke für die ausführliche Antwort.


gesamter Thread:

 

powered by my little forum