Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nope

Pumpernickel, Friday, 18.06.2010, 14:32 (vor 5685 Tagen) @ imion

Das ist aber keine Konfrontation. Konfrontation ist offen. Mobbing,
missgunst usw. damit geht man der Konfrontation aus dem Weg. Von daher
passt das. Vor allem die Kommtentare, sehr geil.

Das ist aber eine seeeehr lose Auffassung des Begriffs Mobbing. Der Mobbing-Forscher Leymann definiert Mobbing als:

"Die Merkmale sind Konfrontation, Belästigung, Nichtachtung der Persönlichkeit und Häufigkeit der Angriffe über einen längeren Zeitraum. Das wiederum geschieht nach Leymann >durch

Angriffe auf die Möglichkeit, sich mitzuteilen,

Angriffe auf die sozialen Beziehungen,

Angriffe auf das soziale Ansehen,

Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation,

Angriffe auf die Gesundheit.

Auf diese Weise können auch Allerweltshandlungen, denen man mobbende Effekte gar nicht zutrauen sollte, einen Menschen zerbrechen. Sie machen ihn mürbe, erzeugen dauernde Angst. Nackte Existenzangst.«"

http://www.dekanat-hof.de/meinungdesmonats/meinungfeb08.htm

Die 45 Mobbing-Handlungen nach Leymann
Der bedeutende Mobbing-Forscher Heinz Leymann klassifizierte die 45 verschiedenen, von ihm beobachteten Mobbing-Handlungen in die folgenden fünf Gruppen. Dabei ist zu berücksichtigen, dass oftmals eine Mobbing-Handlung allein noch kein Mobbing ausmacht. Nach Leymann geht es um

1.Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen:
Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.
Man wird ständig unterbrochen.
Kollegen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.
Anschreien oder lautes Schimpfen.
Ständige Kritik an der Arbeit.
Ständige Kritik am Privatleben.
Telefonterror.
Mündliche Drohungen.
Schriftliche Drohungen.
Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten.
Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne dass man etwas direkt ausspricht.


http://www.psychokrieg.de/artikel/www.psychokrieg.de-Die_45_Mobbing-Handlungen_nach_Leymann.htm

Mobbing kann auchs sehr offensiv vonstatten gehen.

Und was ist das hier:

Die männliche Neigung zur Konfrontation, die Freude an Risiken und Gruppen-Orientierung werden vernachlässigt

Männliche "Gruppen-Orientierung"? Weibliche "individuelle Förderungen"? Hä?

Also ist Individualismus typisch weiblich jetzt oder wie? Wenn ich an einen typisch männlichen Archetyp denke, dann denke ich an den Lone Ranger, den Marlboro-Man etc. keine "Gruppen". Was ist mit all den großen männlichen Komponisten, Schriftstellern? Das waren alles Individualisten.


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