Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Prognose

IM Rosenbaum, Saturday, 12.06.2010, 01:25 (vor 5691 Tagen) @ Sam

Aber solche
Beispiele bestärken einen dann doch wieder in der fürchterlichen Vermutung,
dass man manchen Menschen mit Argumenten einfach gar nicht beikommen KANN -
weil sie einfach nur und rein ausschließlich vollkommen hohl in der Birne
sind...

Mein Reden. Diese Demo war zwar 2008 und eher typisch für Österreich und die Schweiz, wo der Feminismus immer noch besonders radikal jede Gegenmeinung verfolgt, aber in der Stoßrichtung unterscheiden sich die Ansätze nicht von den Linken im Allgemeinen. Man nimmt die Gewalt wohlwollend, wenn auch heimlich zur Kenntnis und würde nie öffentlich eindeutig Stellung dagegen beziehen. Solche Sturmtruppen sind geduldet und manche(r) würde am liebsten mitmachen, wenn nicht die soziale Stellung und schlichte Feigheit dies verhinderte.

Die Polarisierung mündet notwendigerweise in Eskalation von beiden Seiten. Einfach weil niemand darauf hoffen sollte, man könne die Gegenwehr rein auf argumentativer Weise führen, denn der Staat gibt in weiten Teilen sein Gewaltmonopol auf und begünstigt die, die am lautesten schreien und zuschlagen. Die Deeskalation der Polizei, von oben verordnet, tut ein übriges dazu. Der Bestandsschutz der Meinungsfreiheit, der Demonstrationsfreiheit, der Pressefreiheit wird schleichend bis rasend schnell ausgehöhlt. Der Staat geht den Weg des geringsten Widerstandes, indem er solche radikalen Gruppen gewähren lässt, während er vor Gericht in Familien- oder Scheidungsproßessen nicht minder die Rechte einseitig feministisch - oder wenn gewollt, auf Basis nationalsozialistischer Betrachtungsebene - auslegt.

In der Folge werden sich die nachwachsendenn Jungs eben der Mittel bedienen, deren Erfolg beim Gegner abgeschaut wird. Hieß es früher noch, Mädchen schlägt man nicht, schreibt Arne Hoffmann in "Sind Frauen bessere Menschen" schon davon, dass die Jüngeren bei einer Ohrfeige ohne moralischen Zweifel zurücklangen. Dieser Effekt, selbsterfüllende Prophezeiung dämonisierten Mannseins oder Nachahmung der Kampfstrategien des weiblich-lesbischen Feminats werden sich im Zuge der demographischen Katastrophe schon allein deshalb Bahn brechen, weil der Stellenwert Jugendlicher und junger Erwachsener in einer vergreisenden Gesellschaft ungleich höher sein wird, wie man in allen Kulturen beobachten kann, deren Nachwuchs eine knappe Ressource darstellt.

Das zweite Standbein antifeministischer und gewalttätiger Gegenwehr wird, so traurig es auch sein mag, die moslemische Kultur sein. Deren Geburtenzahlen sind mehr als nur reproduktiv ersetzend. Der öffentliche Raum, welcher gerade in den Ballungsgebieten von deren Nachkommen mehr und mehr dominiert ist, wird eine Gruppe von 40 - 50 Lesben einfach aus den Gassen prügeln. Auch hier werden sich die Ordnungshüter dann lieber im Hintergrund halten, als das Gewaltmonopol zu verteidigen, wie sich unschwer aus den Berichten der Polizeigewerkschaft ableiten lässt. Eingedenk dessen, werden die Feminissen sich nicht mehr trauen, ihrer Meinung dort Ausdruck zu verleihen und eventuell noch anfangs die kleinen Enklaven schwindender Bürgerlichkeit nutzen wollen, wobei eben dort die Vergreisung ihren Anliegen kein Gehör mehr schenken mag oder kann.

Das ist der Selbstläufer der nächsten 15 - 25 Jahre, womit sich der Feminismus schon jetzt erkennbar zu Tode gesiegt hat. Das Paragraphenwerk mag da noch so dezidiert auf die Einsicht in die Notwendigkeit hoffen, wenn sich aber mangels Masse, kultureller Defizite oder Aufgabe der staatlichen Souveränität und des Gewaltmonopols die Adressaten nicht mehr erreichen lassen, bleibt das Faustrecht. Und dann gilt vermehrt, wenn nicht in weiten Teilen der EU, das Recht der Stärkeren. Keine Frage, wer die sein werden, auch wenn es die Verdammten der Gerichte in der jetzigen Situation nicht trösten kann.


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