Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt.

Robert ⌂, München, Monday, 07.06.2010, 14:22 (vor 5694 Tagen) @ Roslin

Ich meinte hier nicht die natürliche Umwelt, an die die Evolution uns
angepasst hat, sondern die vom Menschen geschaffene, die kulturelle
Umwelt,die im Wesentlichen von Männern geprägt wurde, allerdings oft genug
nach weiblichen Vorgaben.

Wir meinten offenbar schon das Gleiche. Was ich meinte: "Umweltbedingungen" (egal ob "natürliche Umwelt" oder eben kulturell bedingte Umwelt, die sich aus bestimmten Anforderungen oder Gegebenheiten heraus entwickelt hat) sind nicht beliebig änderbar. Und natürlich passen sich auch Menschen an diverse Umweltbedingungen mehr oder weniger an ...

Die Natur lässt ja nichts Unnützes bestehen.

So einfach stimmt das nicht. In der Natur gehts nur darum, ob gewisse (vererbbare) Eigenschaften den Fortpflanzungserfolg eher unterstützen, eher behindern oder neutral sind. Auf lange Sicht verschwindet halt alles, was zu weniger Nachkommen führt. Spezies, die sich eine gewisse "Variabilität" erhalten, die können sich (als Art) leichter an neue Umweltbedingungen anpassen. Wobei "besser angepasst" schlicht heisst: hat mehr (überlebende) Nachkommen, als die anderen ;)


Robert

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Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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