Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt.

Roslin, Sunday, 06.06.2010, 03:37 (vor 5695 Tagen) @ Robert
bearbeitet von Roslin, Sunday, 06.06.2010, 03:56

Ich meinte hier nicht die natürliche Umwelt, an die die Evolution uns angepasst hat, sondern die vom Menschen geschaffene, die kulturelle Umwelt,die im Wesentlichen von Männern geprägt wurde, allerdings oft genug nach weiblichen Vorgaben.

Was die Anapassung an die natürliche Umwelt angeht, so sind Frauen an "ihre" Umwelt nicht schlechter angepasst als Männer an die "ihre".
Beide Geschlechter mussten unterschiedlichen Anforderungen genügen, lebten die längste Zeit der Nenschheitsgeschichte sozusagen in verschiedenen Umwelten.

Nur so ist die Entstehung auch der körperlich sichtbaren Geschlechterdichotomie erklärbar (Männer: mehr Muskeln, weniger Fett, im Schnitt größer, stärker, größees Lungenvolumen usw.), weil auf Jagd, Konkurrenzkampf zur Ressourcenbeschaffung und Verteidigung hin optimiert, Frauen dagegen auf Schwangerschaft, Stillen, Kleinkindversorgung hin.

Diese Optimierung auf verschieden Zwecke hin erklärt auch die Tatsache, dass überhaupt 2 Geschlechter existieren sowie die psychischen und kognitiven Unterschiede zwischen den Geschlechtern.

Aber Vorsicht:
Es ist einfach so, dass es eine Minderheit "männlich" disponierter Frauen und "weiblich" disponierter Männer gibt, an denen nichts "unnatürlich" ist, die also sein dürfen, sein sollen und, weil es sie gibt, wohl auch sein müssen.

Die Natur lässt ja nichts Unnützes bestehen.
Sie ist ungeheuer sparsam in ihren Mitteln, abgesehen von den Merkmalen, die vorrangig von der sexuellen Selektion bestimmt werden.
Was wir für unnütz halten, das hat sich in den letzten Jahrzehnten immer wieder gezeigt, wurde nur noch nicht in seiner Funktionalität erkannt.

Auch die "verschwenderischen" Merkmale, die durch sexuelle Selektion ausgelesen werden, sind ja nicht unnütz, sondern sinnvoll, eben unter den Bedingungen der sexuellen Selektion im Zusammenspiel mit der natürlichen.
Wenn sexuell ausgelesene Merkamale "überschießen", werden sie durch die natürliche Umwelt begrenzt, will sagen, ihre Träger sterben häufiger und früher, haben einen geringeren Fortpflanzungserfolg, so dass dadurch Exzesse selbstegulierend begrenzt werden.

Aber Vor


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