Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt.
Verfechterin einer neuen Weiblichkeit: Louann BrizendineIch denke, das ist eine Steilvorlage für Roslin!
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Nur z.T.
Es ist doch in Wahrheit nur ein neofeministischer Versuch, zu erklären, warum der Weltgestaltungserfolg von Frauen (der direkte, sie gestalten ja die Welt vorrangig über ihren Einfluß auf Männer) im Vergleich zu dem der Männer so gering ist.
Die alten feministischen Forderungen, neu begründet, mehr kann ich da nicht sehen.
Dass sich Männerhirne von Frauenhirnen deutlich unterscheiden, ist mittlerweile so offensichtlich, dass in den Biowissenschaften im Wesentlichen nur noch darüber gestritten wird, warum genau das so ist.
Dass es so ist, steht weitgehend außer Frage, wird nur noch von den üblichen ideologisch verpeilten Vollpfosten angezweifelt, einer kleinen, radikalen Minderheit.
Auch Feministinnen müssen sich dieser Realität stellen, es sei denn, sie mauern sich in ihrem kulturwissenschaftlichen Ghetto ein, in dem man die Ergebnisse der Biowissenschaften weiterhin störrisch ignorieren kann.
Aber das marginalisiert sich ja zunehmend selbst.
Man kann Realitäten nicht unbegrenzt lange ausblenden, will man intellektuell noch einigermaßen ernatgenommen werden.
Brizendine, als Psychiater, weiß das.
Darum muss jetzt ein neues Narrativ her, um den weiblichen "Mißerfolg" zu erklären: die ach so männlich strukturierte Welt der Hochkultur.
Das Narrativ von den bösen Männern trägt ja nicht mehr lange.
Stellt sich natürlich die Frage, warum die Umwelt so männlich strukturiert ist.
Ganz einfach: Weil Männer hinsichtlich direkter Weltgestaltung massiv natürlich begünstigt sind.
Die dominieren sie so wie das Schachspiel, die Weltgestaltung.
Aus den gleichen Gründen.
Sie sind im Schnitt der Gruppe aggressiver (auch im positiven Sinne > tätiger, verbissener beim Gestalten der zähen Materie), sie sind (als Gruppe, kann individuell ganz anders aussehen) intelligenter, wenn auch nur geringfügig (je nach Studie 3 - 5 Punkte, eigentlich nicht der Rede wert, aber zusammen mit der höheren "Aggressivität" eben doch bedeutsam) und sie sind vor allem oben massiv überrepräsentiert (unten genauso, aber das spielt hier keine Rolle, weil die Menschen mit einem so geringen IQ keine Möglichkeit haben, ihre Welt großartig aktiv zu gestalten. Das ist leider so).
Brizendines Aussage, die Hälfte der intelligentesten Gehirne der Welt sei weiblich, ist darum schlicht falsch.
Über IQ 130 finden sich 2 mal mehr Männer als Frauen, je höher der IQ, umso höher der Männeranteil, bei IQ 155 z.B. 5,5 mal mehr Männer als Frauen.
Männer haben also gerade im "Rennwagensegment" im Schnitt deutlich häufiger mehr "PS" hinter der Hutschnur als Frauen und häufiger auch das stärkere "Getriebe" (Leistungsmotivation, die Bereitschaft/Motivation, sich zu schinden < Aggressivität), ein Getriebe, das häufiger und länger in der Lage ist, die "PS" auch auf die Straße zu bringen.
Darum gewinnen Männer Rennen sehr viel häufiger als Frauen
Wenn es fair zugeht.
Aber das kann frau ja ändern.
Mit Hilfe williger Alphamänner und der üblichen männlichen Ritter/Frauenretter.
Quoten, die qua Geschlecht mehr Frauen in Spitzenpositiionen befördern, werden also nur dazu führen, bestenfalls, dass mehr leistungsfähigen Männern durch politisch gewollte Behinderung verwehrt wird, zu tun, was sie tun wollen und auch KÖNNEN, um es dafür den wenigen Frauen, die tun wollen und tun KÖNNEN, was diese Männer vermögen, in ungerecht überhöhtem Maße das auch zu ermöglichen.
Im schlimmsten Falle wird so die Leistungsfähigkeit des Gesamtsystems so sehr herabgefördert, dass es niederkonkurriert werden kann von Systemen, die nicht oder in geringerem Ausmaß auf feministische Narrative hereinfallen.
Um es platt zu sagen: Quoten wollen Männer zwingen, im Sitzen zu pinkeln, weil viel weniger Frauen als Männer im Stehen pinkeln können.
Dafür will man Männer "bestrafen".
Das ist genau so, als wenn man im Sport Männer zwingen würde, mit Bleigewichten zu laufen, wenn sie gegen Frauen antreten, weil Männer im Schnitt schneller laufen können als Frauen und das ja nicht sein darf, wg. der GLEICHSTELLUNG.
Dann muss man eben Männer behindern, damit Frauen endlich eine gleich gute Siegchance erhalten.
Und das versteht und verkauft man dann als gerecht, großzügig übersehend, dass so das ganze Rennen "gefälscht" wird.
Da das Narrativ "Männer sind böse Unterdrücker, die Frauen gehässig ausbremsen und müssen daher zugunsten von Frauen diskriminiert werden" mehr und mehr an Glaubwürdigkeit verliert, erfindet die Feministin Brizendine ein neues, das von der männlich geprägten Welt, die mittels Quote zwangsverweiblicht werden muss, damit die genauso intelligenten Frauen endlich den verdienten Erfolg einheimsen und sich in der unbehaglich - männlichen Welt auch wohlfühlen können.
Dass sich Männer dann in einer zunehmend weiblich geprägten Welt nicht mehr wohlfühlen könnten, spielt für die Narzisstin Brizendine keine Rolle.
Dass dann gerade männliche Leistungsträger ihr Engagement zurückfahren, sich ausklinken, auswandern, auch nicht.
Dass das den Erfolg des Gesamtsystems "westliche Zivilisation" ruinieren wird, spielt ebenfalls keine Rolle.
Es ist ja weder Zufall noch Willkür noch ungerecht, dass die Welt so männlich geprägt ist, übrigens männlich geprägt weithin im Sinne und Interesse der Frauen, nicht der Feministinnen allerdings.
Mit Brizendine im Gepäck kann man die männerbehindernde, männerdiskriminierende, männerfeindliche Politik des Feminismus fortsetzen, weiterhin Feministinnenförderung und -privilegierung forcieren, nur die Begründung ist weniger offensichtlich männerfeindlich wie die des bisher herrschenden "Kulturfeminismus", passt, allerdings nur oberflächlich, besser zu den naturwissenschaftlichen Ergebnissen.
Jetzt lügt man sich eben die Biologie zurecht, sichtbar wird das an Brizendines Aussage, 50 % der intelligentesten Gehirne auf der Welt seien weiblich, eine Aussage, die empirisch einfach widerlegt ist.
Auch hier dominiert Wunschdenken, auch hier dominiert eine politische, "frauenfördernde" Agenda.
Hat man sich früher die gesellschaftlichen Realitäten und die Geschichte zurecht gelogen, so nun die Biologie.
Nichts Neues unter der feministischen Sonne.
Mit Wissenschaft hat das nichts zu tun.
Das ist nur Frauenförderung der neuen Art.
gesamter Thread:
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Oliver,
04.06.2010, 11:51
- FrauInnen-Wissen! - Maxl, 04.06.2010, 12:34
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Gast_bb,
04.06.2010, 13:00
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Puffbesucher, 04.06.2010, 13:07
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt und außerdem nur halbrichtig! -
DS unplugged,
04.06.2010, 15:05
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt und außerdem nur halbrichtig! - Oliver, 04.06.2010, 16:30
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Roslin,
04.06.2010, 20:24
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Forscher,
04.06.2010, 20:34
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Roslin, 04.06.2010, 20:45
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Manifold, 05.06.2010, 02:08
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Ein Leser, 05.06.2010, 02:17
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Dummerjan, 05.06.2010, 15:20
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Robert,
05.06.2010, 16:37
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Roslin,
06.06.2010, 03:37
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Robert, 07.06.2010, 14:22
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Roslin,
06.06.2010, 03:37
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. -
Forscher,
04.06.2010, 20:34
- Das, was Sie sagen, ist politisch nicht sehr korrekt. - Dummerjan, 05.06.2010, 15:16
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