Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Seh ich genauso.

Royal Bavarian, St. Korrekturentupfing, Friday, 21.05.2010, 15:03 (vor 5707 Tagen) @ Garfield

... um das mal richtigzustellen: Niemand hatte Arne Hoffmann angegriffen. Der Angriff kam von ihm, und zwar auf User dieses Forums und auf die "Richtung" dieses Forums. Er war derjenige, der die Faschismuskeule ausgepackt hat. Das hätte er besser bleiben lassen, zumal den Angegriffenen bestens bekannt war, wie gut Herr Hoffmann die Regeln des Faschismuskeulendiskurses in diesem Land kennt. Er selbst hatte schließlich ein ganzes Buch darüber geschrieben.

Etwa zur selben Zeit, als er diesen Angriff startete, gab es die Schweizer Volksabstimmung gegen den Minarettbau. Hoffmann war weit davon entfernt, ein durch und durch demokratisches Votum in der ältesten (und einizigen funktionierenden) europäischen Demokratie hinzunehmen, sondern stimmte in den Chor derjenigen ein, die die Schweizer als "rechtsradikales Bergvölkchen" abqualifizieren und diffamieren wollten. Ferner distanzierte er, der von der JF sicher nicht gezwungen worden war, sich dort zu äußern, sich aus höchst durchsichtigen, durch und durch opportunistischen Gründen (sein Engagement bei den Piraten) von der JF. Das alles zusammen ergab ein Bild von Herrn Hoffmann, das sich z.Zt. erneut bestätigt: Dem Autoren Hoffmann geht es um sein eigenes berufliches Fortkommen, seine Profilierung - und um sonst nichts.

Das bestätigt sich insofern erneut, als daß die Kehrt-Kehrtwende jetzt erfolgt, nachdem er von den Inhabern der gesellschaftlichen Diskurshoheit, bei denen er sich ursprünglich anzubiedern gedachte, selbst in die rechte Schmuddelecke gestellt worden ist (Gesterkamp, FES).

All´ das schmälert seine Verdienste als Buchautor natürlich nicht. Aber als Menschen und Streiter, dem es um irgendwas ginge, außer um sein eigenes Fortkommen, ist diese rückgratlose Weichschnecke nicht mehr ernst zu nehmen.

Hoffmann ist bei mir unten durch - Max


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