Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sexzwang der Männer ist Unsinn

Ekki, Sunday, 16.05.2010, 12:14 (vor 5710 Tagen) @ ajki

Hallo ajk!

Es hängt nun einmal nicht vom Mann ab, ob beim Geschlechtsverkehr ein

Kind

entsteht.


Naja, Biologisch gesehen schon, aber ich weiss was Du meinst. :) Damit es
auch vom Mann abhängt, braucht es Kultur. Die Kultur des gegenseitigen
Respektes und der Liebe.

Nee - wer sich darauf verläßt, kann schon mal den Bankberater konsultieren, um sein baldiges Familienglück auf eine solide finanzielle Grundlage zu stellen.

Was es braucht:

Entweder

die Pille für den Mann

oder

eine Gesetzeslage, die den Mann im Falle unfreiwilliger Zeugung von jeder Verantwortung freistellt.

Ich bin gegen die Abtreibung weil es kleine Säuglinge ermordet, es macht
"es einfach", es wird ausgeblendet was es für Frauen und Männer bedeutet.
Ultimativeres Ablehnen des Mannes gibt es gar nicht. Und viele Frauen
werden Depressiv!!

Und was passier mit Männern, die für unfreiwillig gezeugte Kinder zur Verantwortung gezogen werden?

Die werden depressiv, finanziell geschröpft und erhalten letztendlich die statistisch niedrigere Lebenserwartung von Männern aufrecht.

Und keiner kann mir sagen das es heute schwer ist Kinder
zur Welt zu bringen. Es war noch nie einfacher.

Es geht mir um die Männer und deren Rechte!

Und um 1930 hatten Mütter
um die 15 Kinder..

Willst Du dahin zurück?!

Wichtig ist allein:

Will man dem Mann "Selbstzucht" in sexueller Hinsicht abfordern, oder

will

man es nicht.

Ich will es nicht - und daraus folgt, daß ich am liebsten alle
Rechtsvorschriften beseitigen würde, die einem Mann für
einvernehmlichen Geschlechtsverkehr mit Frauen ab dem 16.
Lebensjahr
irgendwelche Verpflichtungen auferlegen (z.B. die,

Unterhalt

zahlen zu müssen).


Mir war schlicht nicht klar was "Selbstzucht" bedeutet. Du meinst
sozusagen Enthaltsamkeit. :)

Nein, ich meine die Erziehung des Mannes zum "ehrfürchtigen" Verhalten gegenüber Frauen. Völlig unangebracht!

Das ist jetzt kein Plädoyer für Vergewaltigung, sehr wohl aber eines gegen "Ehrfurcht vor der Sexualität".

Früher einmal durfte eine Frau nur
Verpflichtungen einfordern, wenn sie selber Verpflichtungen einging. Und
wenn sie ihre Verpflichtugnen BRACH, verfielen auch die Verpflichtungen des
Mannes. Und umgekehrt. Das ist gerecht. Heute ist es ungerecht und Deine
Denke ist konsequent. Da kann ich nichts dagegen sagen.

Na, da haben wir uns ja verstanden.

Wenn das Deine Empfindung ist - okay, jedem das Seine.

Es hält aber keiner Nachprüfung stand, daß Väter keine "aushäusigen
Aktivitäten" entfalten würden ... Ich mag sie dafür nicht
verurteilen.


Das ist einfach nur eine Kultur- und Glaubensfrage. Die Ehe orientiert
sich hauptsächlich an den emotional-psychologischen Bedürfnissen der
Kinder. Sie brauchen Stabilität. Eine Ehe ohne Kinder ist schlicht nutzlos
(ausser natürlich die Eheleute können keine Kinder bekommen.. das ist
traurig wenn sei es doch gewollt hätten..) und eine Farce.

Wenn man die Ehe als eine Lebensgemeinschaft zum Zwecke der Fortpflanzung sieht, dann stimmt das.

Mein Verständnis von Ehe:

Eine Lebensgemeinschaft, die auf gegenseitige Fürsorge ausgerichtet ist und die Möglichkeit gemeinsamer Kinder einschließt.

Entweder man hat
das Bewusstsein das Scheidungen und Streit Kindern erheblichen Schaden
zufügen können, oder nicht. Und vermeidet es einfach Fremd zu gehen. Nicht
nur weil "die Mutter sich aufregen könnte" sondern weil selbst Kinder das
mitbekommen und fühlen oder schlicht riechen das da jemand fremdes war.

Sehr originell ...

Ohne Kinder ist Fremdgehen okay, sonst nicht.

Hör' ich zum ersten Mal, diese Position.

All die Zwanghaften sind schlicht in einer Sackgasse, die ach so

"freien" [......]

Wie kommst Du darauf, Menschen, die anders empfinden als Du, als
"zwanghaft" einzustufen?


Nein das ist ein Missverständnis. Ich meinte das die Zwanghaften zwanghaft
sind. Bestes Beispiel ist die Serie "Sex and the City". Oder all die 30
Jährigen Frauen die zwanghaft nach Männern suchen, oder die 35 Jährigen
Kerle die jede Nacht eine andere mit nach Hause nehmen.. Eine Beziehung
aufbauen und wieder verwerfen... Diese sind unfrei. Und das was propagiert
wird, leben unsere Kinder jetzt schon aus, mal sehen ob sie mit 20 schon
weite rsind.

Und wo fängt für Dich zwanghaft an? Bei Geschlechtsverkehr mit mehr als einer Person pro ... äh, ja, in welchem Zeitraum?

Ich sage ja auch nicht:

Du bist abnormal, Du mußt fremdgehen, denn Monogamie ist ein Zwang.


:)

Vielmehr sage ich - ich zitiere mich selbst:

Wenn das Deine Empfindung ist - okay, jedem das Seine.


Das denke ich nicht mehr. Es gibt Grenzen und wenn sie überschritten
werden, dauert es keine 5 Jahre und der Rest bricht zusammen. Das ist ja
das faszinierende daran. Ist in unserer Gesellschaft gut zu beobachten.

Die Grenzen, die nicht überschritten werden dürfen, sind für mich nur durch die unveräußerlichen Menschenrechte gezogen.

Und da zählt Monogamie nun mal nicht zu.

Erst wurden Schwule akzeptiert, jetzt wird es als normal propagiert (im
sinne von jeder darf mal) und bald wird es einen zwang dazu geben Schwul zu
sein. Gender Mainstreaming halt..

Das allerdings ist ein immer wieder zu beobachtendes Phänomen:

Menschen, die sich von einem Zwang durch Andere befreit haben, erlegen anschließend ihren ehemaligen Peinigern den Zwang mit umgekehrten Vorzeichen auf.

Nein, das ist auch meiner Meinung nach keine Lösung.

Es ist aber in keiner Weise einzusehen, wieso der Mann überhaupt

etwas

so Elementares wie seinen Geschlechtstrieb in irgendeiner Weise bremsen
sollte (von Vergewaltigung und Mißbrauch Minderjähriger

einmal

abgesehen)[/i].[/b]


Weil es ihm nicht gut tut. Der Geschlechtstrieb ist kein Wert für sich. Er
dient der Fortpflanzung und wenn er diesem Ziel nicht dienen kann, wird es
wild..

Und es soll wild werden, meiner Meinung nach.

Ebenso ist der Geschlechtstrieb nicht ohne die Psyche des Menschen
zu sehen, auch wenn es ignoriert wird, in einer Woche mit 5 verschiedenen
Menschen Sex zu haben, zerstört das Gefühl des "Speziellen" und der
"Intimität".

Nein, da gibt es meiner Meinung nach keine Norm.

Auch in umgekehrter Richtung nicht:

Wer mit einem Partner auskommt oder überhaupt nur ein minimales bis gar kein Bedürfnis nach Geschlechtsverkehr hat, der ist auch okay, und ich will ihn nicht missionieren.

"Wer zweimal mit derselben pennt, gehört schon zum Establishment" war immer ein blöder Spruch und nur ein "Umpolen" von Zwang - siehe oben.

Soweit meine Toleranz.

Diese fordere ich allerdings auch von anderen Menschen ein.

Entweder die Menschen stumpfen ab oder sie steigern sich in
immer extremeres. Heutzutage wird sowieso alles als Geschlechtstrieb
tituliert was manchmal einfach nur Sympathie ist.

Oder umgekehrt!

"Ich wollte doch nur froindlich saaaaiiiin" - welcher Mann hat diesen Satz nicht schon gehört?

Die angemessene Antwort, die nur wenige sich zu geben trauen, wäre:

"Und ich hätte gerne Sex mit Dir gehabt. Probleme damit?"

Es gibt eben Menschen, die ihr (durchaus vorhandenes) Bedürfnis nach Initmität mit anderen Menschen nicht ausleben, weil gesellschaftliche Konventionen, ein fester Partner und anderer belangloser Quatsch dagegenstehen.

Wo Sexualität eine Handlung wäre wie jeder andere, da wäre es auch nicht mehr möglich, sie zu skandalisieren (Clinton), zum Gegenstand von Erpressung zu machen usw.

Genau das ist m.E. der anzustrebende Zustand, und ich bin mir völlig im Klaren darüber und befürworte es, daß dieser Zustand nur herbeizuführen ist durch einen konsequenten Abschied von jeder "Ehrfurcht" gegenüber der Sexualität.

Da an dieser Stelle meist das (Schein)argument kommt, damit würde die totale Vulgarisierung der Sexualität vorbereitet:

Nein - denn Vulgarisierung findet nur da statt, wo Sexualität mit "moralischen" Normen befrachtet und ihr freies Ausleben nach Möglichkeit erschwert wird.

Oder kurz auf den Punkt gebracht:

Wo keine Monogamie gepflegt wird, da werden auch Prostitution und Pornographie überflüssig.

Dabei geht es nicht um Dich, wenn Du ein erwachsener Mensch bist. Es geht
darum in was für einer Gesellschaft Kinder aufwachsen. Wenn DU mit 5 kannst
ist ok. Wenn Kinder sehen das dies "normal" ist, entwickeln sie nicht mal
mehr die korrekte Abgrenzung und das Bewusstsein für die verschiedenen
Abstufungen der zwischengeschlechtlichen Beziehungen. Das Ergebnis haben
wir heute. 14 Jährige die Gruppensex machen, 12 Jährige die Blowjobs
verteilen und 10 Jährige die Hardcore Pornos gucken. Von "verliebt sein"
oder "zärtliches annähern" ist keine Spur mehr zu sehen. Und das ist nixe
gut.

Konsequent zu Ende gedacht, würde das bedeuten:

Solange nur Kinder nicht merken, was Erwachsene treiben, ist alles okay.

Entweder ...

... willst Du damit sagen, daß das reine Theorie ist, weil es immer Kinder gibt, die merken was sie damit treiben,

oder ...

... Du verfängst Dich in Deiner eigenen Argumentation - ganz einfach deshalb, weil Du Dir den Anschein einer gewissen Toleranz geben willst.

Siehe Ester Vilar - die Lust an der Unfreiheit.

Sie schreibt hierzu, daß jeder Mensch bewußt oder unbewußt danach

strebt,

sich einem System zu unterwerfen, und:


Und ich weiss auch warum. Weil man mehr Freiheit und Kontrolle über sein
Leben hat. Entweder hat man Regeln oder man muss sie selber entwickeln.
Wenn man sie selber entwickeln muss, muss man Fehler und Korrekturen
machen. Also sozusagen 4500 Jahre Menschheitsentwicklung erneut durchgehen.
Das ist von einer Person gar nicht durchzuführen und extrem ineffizient.
Dem Nachwuchs kann man auch nichts weitergeben...

Aber den Gegenstand, dem er sich versklavt, sucht sich jeder Mensch selbst aus - und das muß mitnichten immer nur die Familie mit Kindern sein.

(Diese Systeme könne man nicht mehr kontrollieren, und bei Übertretung
ihrer Gebote drohnten imm Ausschluß aus der Gemeinschaft und Verlust

der

Geborgenheit. Und dann wörtlich:) "Marxismus, Nächstenliebe,

Rassismus

oder Nationalismus sind solche erfundenen Systeme, und Männer, denen

es

gelingt, ihr Religionsbedürfnis daran zu befriedigen, werden für die
Unterwerfung unter eine Einzelperson (Frau) weitgehend immun."[/b][/u]


Ich befriedige mein Religionsbedürfniss an der Religion die sich auch so
sieht. Alles andere ist ungesund für mich.

Was okay ist - solange Religionen keinen besonderen Auftrag zur Erziehung und ethischen Bildung haben, äh, hätten ...

Da ich Deiner Argumentation aufmerksam gefolgt bin, erlaube ich mir,

Deine

Antwort zu antizipieren:

"Das Schlüsselwort im obigen Absatz ist "erfunden" - und die

Familie

ist eben, im Gegensatz zu den von Ester Vilar genannten Systemen,

nichts

Erfundenes, sondern das Ursprünglichste überhaupt."[/b][/i]

Der Hauptpunkt meiner Argumentation wäre noch gar nicht einmal, daß

m.E.

auch die Familie sehr wohl etwas Erfundenes ist.

Mein Hauptpunkt wäre der folgende:

Ester Vilar hat in ihrer Aufzählung etwas ganz Wichtiges vergessen -
nämlich das Streben nach Selbstverwirklichung[/u].


Das ist eher eine Abart des Fortpflanzungsstrebens und missverstandene
"Gottessehnsucht".

Muß man hier zwangsläufig auf Gott, gar auf Gottessehnsucht kommen?

Nein, aber man kommt nicht umhin zu konstatieren:

Viele Religionen maßen sich leider an, den Menschen zu sagen, was sie mit ihren Geschlechtsorganen zu tun und zu lassen haben.

Und deshalb gehört besagten Religionen jeder öffentliche Auftrag entzogen![/u]

Nun brauche ich hier nichts mehr zu antizipieren: Du hast bereits klar

zu

erkennen gegeben, daß für Dich Familie und Kinder die einzig wahre Form

der

Selbstverwirklichung sind.


Nun, das Gespräch war kurz, wir kennen uns nicht. Daher ist es verkürzt zu
sagen das für mich Familie "das einzig wahre" ist. Aber es ist der grösste
Teil. Meine "Struktur des Denkens" ist ohne Familie unlogisch. Und das ist,
meines erachtens, bei den meisten so. Denn wir sind alle Nachfahren von
Menschen die Kinder bekamen. Das prägt. Und keine Gesellschaft kann
überleben ohne das die Mehrheit der Menschen so wie ich denke. Für das
bestehen einer Gesellschaft ist meine Wahrnehmung elementar.

Unser Dissens besteht ohnehin nicht darin, daß ich die Notwendigkeit der Zeugung von Kindern bestreiten würde.

Er besteht vielmehr in der Einstellung zur Sexualität.

In übrigen sind selbst Feminstinnen innerhalb dieses Musters. Sie sind ja
ANDAUERND am Erziehen, Massregeln, Indoktrinieren und überprüfen.. Sie
Sublimieren ihren Erziehungstrieb einfach anders. Es sind verhinderte
Mütter...

Sorry, aber das scheint mir nun wirklich an den Haaren herbeigezogen zu sein.

Wieviele verheiratete Menschen erziehen, maßregeln, indoktrinieren und überprüfen?

Was mich an Deiner Argumentation stört, ist daher
nicht[/u], daß Du dies für Dich so empfindest.

Was mich an Deiner Argumentation stört[/u], ist, daß Du Deine
Auffassung als allgemeingültig hinstellst, indem du Andersdenkende
abqualifizierst bzw. bemitleidest:


:) Ich bin halt gemein... Und posaune meine Meinung heraus. Aber Du kannst
sicher davon ausgehen das ich damit keinen anderen Menschen zu etwas
zwingen will und kann. Dass widerspricht unter anderem meinem Glauben.

Okay - aber ich würde gerne in einer Gesellschaft leben, in der die Religionen keinen öffentlichen Erziehungsauftrag mehr haben.[/u]

Man sucht nach Liebe und bekommt
nur Körpersäfte..


Hey, es gibt Menschen, die mit diesem Austausch von Körpersäften

zufrieden

sind, ja - eben diesen Austausch als die erstrebenswerteste Form von
"Liebe" verstehen.


Ja das geht aber weg. Das ist nur am Anfang so.

Wäre die letztere Vorstellung richtig, gäbe es weder Ehebruch noch Prostitution.

Das ist ja das Fatale an den Moralisten:

Nicht nur, daß sie die Realität (des Ehebruchs) übersehen,

viel Schlimmer:

Sie tolerieren auch die Prostitution und begründen dies ganz offen damit, "daß es sonst mehr Vergewaltigungen gäbe".

Dabei ist doch die gegenseitig interesselose Sexualität das Einzig Menschenwürdige, während die entgeltliche Prostitution den Menschen tatsächlich zur Ware herabwürdigt.

Und die Alternative Prostitution-Vergewaltigung ist keine!!!

Und wer mit 40 immer noch
so drauf ist wie mit 15... Ist gestört. Es ist nicht die erstrebenswerteste
Form.. Es ist nur modern das zu denken. Wird ja massiv propagiert.

Da kommen wir zum Kern des Problems:

Ich bin mit 48 nicht mehr so drauf, wie mit 15.

Und ich werde es denjenigen, die das zu vertreten haben, nie verzeihen, daß die Hoch-Zeit meiner Potenz eben nicht dem sorglosen und unentgeltlichen Ausleben derselben gewidmet sein konnte, daß ich zwischen männerfeindlichen Emanzen und den gottverfluchten Moralisten und Lebensschützern zerdrückt wurde wie zwischen Amboß und Hammer! Diese Leute haben mein Leben verschwendet, ich konnte eine wichtige Lebenspahse nicht entsprechend meiner Natur leben! UN-VER-ZEIH-LICH!!!

Kannst Du das vielleicht mal akzeptieren - oder mußt Du mit Gewalt

allen

Deine Lebensform aufschwatzen?


Seit wann ist meine Meinungsäusserung Gewalt? Bin ich Feministin die das
alles in Gesetze umsetzen will? Oder Islamist?

Nein - aber es ist kein Zeichen von Toleranz, wenn man Menschen, die Anderes vertreten als man selbst, sagt:

"Du weißt in Wirklichkeit nicht, was gut für dich ist, was du propagierst, sind nur eingebildete, aufgezwungene oder krankhafte Vorstellungen."

Denn wer einmal ein Kind gezeugt hat - ohne dies vorher beabsichtigt zu
haben und ohne im Geringsten bereit zu sein, dieses Kind anzunehmen -

der

sitzt ganz schön in der Patsche.


Der Schlüssel ist, das beide wissen das Sex allein nicht glücklich macht.
Und das ein Teil der "Freude wegen dem Sex" darauf basiert, das der Körper
sich fortpflanzen will.

Hier sind wir dann wohl an einem Grundsatzkonflikt - einer jener Fragen, wo man nicht mehr argumentieren kann, sondern sich einfach entscheiden muß.

Der Grundkonflikt besteht fort und ist nicht auszuräumen.

Und da ich ja immer derjenige bin, der wie eine kaputte Schallplatte
wiederholt:

"Es kommt nicht darauf an, wogegen man ist,
sondern einzig darauf, wofür man ist."


Ich bin dafür das man berücksichtigt das Ehe und Familie kein "kulturelles
Konstrukt" ist, sondern eine gewachsene Verhaltensweise die sich Weltweit
und Jahrtausende lang bewährt hat. Es entspricht dem was unsere Spezies
entwickelt hat, um mit dem Lebensumständen am besten um zu gehen. Und ich
glaube auch "ab und zu partyvögeln" gehörte dazu. Zum Beispiel während des
Karnevals. (Die Protestanten waren da sehr dagegen..)

Ja, die Protestanten überbieten vielfach noch den Katholizismus in Moralinsäurigkeit.

Allerdings bin ich (Protestant) dagegen, das "Partyvögeln" der "5. Jahreszeit" zuzuordnen und ansonsten mit Argusaugen über die Einhaltung der Monogamie zu wachen.

Ich bin für jederzeitiges "Freivögeln" für alle.

löse ich meine eigene Forderung hiermit ein und stelle klar:

Erstrebenswert wäre aus meiner Sicht eine Rückkehr zu den
Verhältnissen, wie sie dem Vernehmen nach in der untergegangenen DDR
geherrscht haben: Leichte Heirat und leichte Scheidung.
[/u]


Da die Scheidung bei Kindern Todesangst auslöst, sollte Scheidung mit
Kindern sehr schwer sein und für die Eltern starke Konsequenzen haben.

Das mit der "Todesangst" war jetzt aber ein deftiger Griff in die Vorabend-Programm-Soap-Kitsch-Kiste.

Aber
sonst.. ohne Kinder? Da braucht es keine Ehe.

Doch - weil auch die Entscheidung zweier Menschen, füreinander einzustehen, schutz- und förderungswürdig ist.

Und nichts wirkt auf mich in puncto Familie so abschreckend wie die
massenhafte Begegnung mit derselben:

99% der Mütter haben für mich nichts sexuell Anziehendes mehr.


Kann ich verstehen. Ich teile es den Püppchen mit.. "Was bietet ihr denn"
will ich auch endlich mal sagen können.. :D

Wozu mußt Du denen was mitteilen? Du willst doch erklärtermaßen die Finger von anderleuts Frauen lassen ...

Je nun - vielleicht findest Du das ja sogar gut: Die Natur schützt die
heilige MutterIn vor der Zudringlichkeit von solchen "Zwangsmenschen"

wie

dem Ekki ...


Quatsch, ich sehe das so wie Du. Was meinste was für Psychoprüfungen meine
jetzige Frau durchstehen musste bis ich sie akzeptiert habe.. Sie musste
mir zeigen das sie mit Frust umgehen kann, das sie Streiten kann und das
sie ihre AUfgaben erfüllen will UND mir sagen kann wenn sie etwas gut oder
schlecht findet. Respekt vor mir und meiner Arbeit und Respekt vor ihr
selber.

Von einer Frau, die ich akzeptiere, würde ich noch was ganz anderes verlangen:

Nämlich daß sie auch nach der Geburt von Kindern genauso sexgeil ist wie vorher und daß sie mich nicht als "männliche Mutter" betrachtet und zum Wickelvolontariat verdonnert.

Während Letzteres noch vereinbar wäre, ist Ersteres keinesfalls garantiert.

Und da meine sämtlichen Beobachtungen dagegen sprechen, daß es realisierbar wäre, bin ich mit meinem Junggesellen-Dasein letzten Endes so schlecht wohl nicht dran.

Ich dagegen bin froh, keine von diesen desexualisierten Gluckenmüttern

zu

Hause sitzen zu haben - und kann mir beim besten Willen nicht

vorstellen,

daß deren Ehemänner sie noch anrühren wollen. Wie gesagt - viiiiieeeeel
Verständnis für Fremdgeher und Puffbesucher.


Du hast halt noch nicht geliebt.

Und Du gibst eben immer wieder zu erkennen, daß Du ausschließlich Deine Definition bestimmter Begriffe gelten lassen willst.

Aber Familie mit Kindern wäre für mich ebenso wenig erstrebenswert.

Insofern habe ich, indem ich unverheiratet und kinderlos blieb, für

mich

wenigstens die zweitbeste Lösung verwirklicht.

Die beste Lösung wäre jedoch:

Ein Rechtssystem und ein gesellschaftliches Klima, in dem die Männer

sich

ebenso wie die Frauen sorglos vergnügen könnten, weil keiner den

jeweils

anderen bei einem Verkehrs-Unfall in irgendeiner Weise belangen könnte.


Das können doch so viele Menschen machen, und machen es auch.

Nein - wieso? Das Rechtssystem kann man als Einzelner nicht ändern.

Ja, das ist Hedonismus, und es ist für mich kein Schimpfwort.


Es ist einfach nur langweilig. Hab ich und andere schon ausprobiert. Es
ist nichts spezielles...

Für Dich und Deine Gesinnungsgenossen. Und das ist okay.

Für andere nicht - und das ist genauso okay.

Und deshalb darf Monogamie nicht als allgemeiner Wert vermittelt werden - denn sonst treffen diejenigen Menschen, die freizügig leben wollen, auf zu wenige Gleichgesinnte und zu viele Hindernisse verschiedenster Art.[/u]

Viel Schwieriger ist es einem Kind den Sinn des
Lebens zu vermitteln. Das ist herausfordernd.

Jeder sucht sich seiner Herausforderungen selber.

Ausserdem glaube ich das viele Menschen zum Arbeiten und "Schaffen"
geboren sind. Nichts tun macht sie verrückt. Wie ein Husky der zuhause
sitzen muss.. Der wird verrückt, er ist ausgelegt auf 40 km pro Tag
laufen..

Na, dann zum Schluß mal was Überraschendes:

Ich kann bis zu einem gewissen Grade Menschen verstehen, die Priester, Mönche oder Nonnen werden - um sich ohne die Last einer Familie Aufgaben verschiedenster Art widmen zu können.

Nur mit Armut-Keuschheit-Gehorsam hab' ich's absolut nichts.

Ich definiere mich selbst als Workaholic.

Und somit - Überraschung wiede ausgeschaltet:

Zu meinem Hedonismus gehören Arbeit und Leistung dazu - keinesfalls aber "Ehrfurcht vor der Geschlechtlichkeit" usw.

Gruß

Ekki


/ajk

--
Ich will ficken, ohne zu zeugen oder zu zahlen.
Lustschreie sind mir wichtiger als Babygeplärr.


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