Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

Archiv 2 - 21.05.2006 - 25.10.2012

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Erinnerung an die Sklaverei

mlx, Sunday, 09.05.2010, 18:16 (vor 5717 Tagen) @ Puffbesucher

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d'accord - weitgehend. mir geht es nur um den EINEN punkt, der immer und immer wieder weggewischt wird: hitler kam NICHT durch die demokratie an die macht, sondern nur durch deren undemokratische einschränkung - und selbst da kam er nicht auf 50% der stimmen. alles andere sind dann folgerungen. mir geht es gar nicht darum, die mitschuld der bevölkerung nach 1933 zu relativieren - auch die inszenierung der machtergreifung und die "penetration" der nazi-organe in staat und gesellschaft seit 1933 war als gegen das bestehende system gerichteter akt nur möglich, weil so viele, viele in ihren kleinen handlungsbereichen mitmachten oder duldeten oder auswichen. nur sollte das nicht der demokratie zur last gelegt werden, sondern ihren gegnern. aktueller bezug: einschränkung demokratischer möglichkeiten der bevölkerung in der brd von anfang an. demokratisch nicht legitimierte maßnahmen (wie eben gender mainstreaming) leiten sich AUCH aus dieser antidemokratischen tradition her, die bereits hitler die "machtergreifung" ermöglicht hat.


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