Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Therapeutin: Unterstützung von Männern in Überlastungssituationen

Robert ⌂, München, Monday, 01.02.2010, 16:47 (vor 5812 Tagen) @ Roslin


Insofern ist es erst der erste Schritt, daß der Mann erkennt, daß er

sich

zum Affen macht. Der zweite Schritt liegt dann bei der Frau, die lernen
muss, was "gleichberechtigt", "Partnerschaft" und "Kompromissfähigkeit"
bedeutet (nämlich u.a. auch, daß sie zurückstecken muss!)


Appell an die Männer: überwindet mal euren "Madonna-Huren-Komplex" und
stellt KEINE Frau mehr auf irgendein Podest.

Robert


Ist ja schön und gut, Robert.
Nur hilft das nicht viel.

Es ist ja der Staat selbst, der das Prinzessinnenselbstverständnis vieler
Frauen stützt.

...

Warum sollten die also umdenken, wenn der individuelle Mann sie nicht mehr
aufsockelt?

Stimmt schon. Aber: Hier im Thread gehts erst mal darum, daß (viele) Männer erst erkennen müssen, wie sehr sie beschissen, ausgenutzt und an der Nase rumgeführt werden. Das ist der erste Schritt, es ist aber nicht der einzige der nötig wäre. Dann sind eben auch die Frauen gefragt, sich auf die Männer zu zu bewegen.

Nur wenn Männer MASSENHAFT ihre Frauenvergottung aufgeben, ihre inhärente
und durch Sozialisation verstärkte Ritterlichkeit, ihren "Frauendienst"
aufkündigen, erst dann wird sich etwas ändern.

Richtig. Aber wie gesagt, das ist erst der erste Schritt.

Davon ist nichts zu sehen.

Leider.

Ich bin mittlerweile der Überzeugung, das erst der Systemzuaammenbruch
diese Ideologie besiegen wird, indem das System niederkonkurriert wird von
Systemen, die ihre Männer weniger demütigen, weniger diskriminieren.
Der Feminismus kostet ja Konkurrenzfähigkeit auf den Weltmärkten, durch
Bildungsvernachlässigung der Jungen, durch wachsende Demotivation der
Männer, für die es immer weniger lohnend erscheint, FÜR Frauen zu arbeiten,
die sie immer weniger begehren können, von denen sie keine Kinder mehr
wollen.

Ich fürchte, ich muss dir zustimmen, auch wenn ich das so tief in mir drin nicht so wirklich glauben mag :-/


Robert

--
Wolfgang Gogolin "Diese Hymnen für Frauen erinnern an das Lob, das einem vierjährigen Kind zuteil wird, weil es endlich nicht mehr in die Hose kackt, sondern von allein aufs Töpfchen geht."


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