Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Nachtrag "Rosenstraße 76"

Mus Lim ⌂, Saturday, 28.11.2009, 19:59 (vor 5971 Tagen) @ Mus Lim

Ich arbeite wegen meinem Buchprojekt u.a. auch an der Rolle der Kirchen an
der Familienzerstörung und habe herausgefunden, dass die Ausstellung
"Rosenstraße 76" aus dem kirchlichen Bereich kommt.

"Rosenstraße 76" ist eine interaktive Ausstellung in Form einer begehbaren Wohnung, die auch an öffentlichen Plätzen wie im Stuttgarter Hauptbahnhof gezeigt wird.

2. In der Ausstellung bekommt der Besucher folgende Hinweise:

In der "Rosenstraße 76" bekommen (nur weibliche) Opfer und (männliche) Täter eine Stimme:
"Als ich meine Freundin damals gewürgt habe, das hab´ ich schon gar nicht mehr wahrgenommen?"

Der Mann erhält nur als Täter Hilfe. Selbst im Hilfeangebot wird das Schema (weibliches) Opfer und (männlicher) Täter aufrecht erhalten:
"Die Hilfe soll im Vordergrund stehen - auch für die Täter."


3. Fazit zur Ausstellung:

Es ist fraglich, ob eine vergleichbare Ausstellung, die weibliche Gewalt angemessen dargestellt, bereitwillig öffentliche Räume zur Verfügung gestellt bekäme, wie die "Rosenstraße 76" im Stuttgarter Hauptbahnhof.

Quelle: Kirchenfernsehen: Das Schweigen brechen, 20. März 2006

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