Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Suche des Kindes nach Grenzen ...

Sven, Sunday, 06.03.2005, 21:41 (vor 7639 Tagen) @ Friedwilli

Als Antwort auf: Re: Die Suche des Kindes nach Grenzen ... von Friedwilli am 06. März 2005 17:17:34:

Hi Friedwilli,

"Aber ob mit dem Erleben von Grenzen, immer Schmerz verbunden sein muß, sehe ich nicht zwangsläufig. Oder anders: Kann ein Mensch nur aus eigener Erfahrung lernen, oder auch aus auch denen anderer."

Ich glaube, dass Menschen auch von den Erfahrungen anderer lernen können.
Aber auch die daraus resultierende Grenze wird als Beschränkung/Eingrenzung der eigenen Persönlichkeit und damit auch als Schmerz (Angst vor einer potentielle Bedrohung) wahrgenommen.

"Vertrauen verspielen Eltern zb. dann, wenn Warnungen oder Hinweise sich als falsch oder gar willkürlich erweisen, um Grenzen zu setzen, oder "ferngelagerte Ziele" zu erreichen."

Klar, die Grenzen müssen klar und eindeutig sein.

"Nur wenn Gefahr im Verzug ist, warnen sie zuverlässig, gestehen aber die Freiheit der eigenen Erfahrung zu."

Kleinkinder können, glaube ich, wenig mit dem Wort "Gefahr" anfangen.
Sie experimentieren und ein Warnhinweis wie "heiß" der Eltern muss ihnen zunächst einmal willkürlich erscheinen. Erst wenn sie erfahren haben, was "heiß" bedeutet, wird "Gefahr" verständlich.

Gruss,
Sven


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