Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauen in den Medien

Friedwilli, Sunday, 06.03.2005, 19:51 (vor 7639 Tagen) @ Melanie Sophia

Als Antwort auf: Frauen in den Medien von Melanie Sophia am 06. März 2005 16:18:33:

Hallo Leute!
Nach längerer Abwesenheit melde ich mich mal wieder. Diesmal mit einem ewig aktuellen Thema. Es geht um die Darstellung von Frauen in den Medien bzw. um deren Zurschaustellung. Die landläufige Meinung geht davon aus dass Frauen als Objekte niederer Instinkte missbraucht werden. Ist das richtig und wenn ja wieso?
Eine Seite besagt dass Pornos als Ventil zum Schutz vor sexuellen Übergriffen notwendig sind (sog. Wasserkessel-Theorie). Dies wäre die Verteidigung.
Die andere, feministische Version lautet wie folgt: sexualisierte Darstellung von Frauenkörpern ist entwürdigend und macht Frauen mit Geld gefügig. Im Kapitalismus ist es nur allzu verlockend jedewede Moral zugunsten monetärer Zuwendungen über Bord zu werfen. Jene die bei dem Spiel nicht mitmachen gelten als rückständige Miesmacherinnen die wegen eigener Unattraktivität vom Big Game ausgeschlossen sind. Das Bild der hässlichen Emanze ist allgegenwärtig. Hier im Forum war erst kürzlich etwas darüber zu lesen ("Beweis").
Das männliche Pendant wäre die weibliche Fixierung auf den reichen Macker.
Frauen orientieren sich laut Studien immer noch in Richtung Versorger.
Pointiert formuliert: Das Patriarchat begünstigt die hübsche Frau und den reichen Mann. Diese Klischees scheinen festgefahrener denn je. Dabei leiden beide Geschlechter darunter.
Meinungen?
Melanie Sophia

Frauen sollten lernen, nicht jeder Verlockung nachzugeben, nur weil das Ziel leicht erreichbar ist. Sind sexualisierte Frauenkörper entwürdigend? Vielleicht für Schwarzer und die Frauen von der feministischen Partei, die sich ja aus Gewissensgründen niemals im Playboy ausziehen würden.


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