Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Mal ne frage: Werbung für Manndat

Magnus, Monday, 28.02.2005, 01:02 (vor 7646 Tagen) @ Eugen Prinz

Als Antwort auf: Re: Mal ne frage: Werbung für Manndat von Eugen Prinz am 27. Februar 2005 22:19:41:

Sowas kann man machen, obwohl ich es in dieser Form nicht für finanzierbar halte. Die wichtigere Frage ist allerdings: Wofür werben wir? D.h. Welche Aufforderung enthält unsere Botschaft konkret? "Wählt dies" oder "wählt dies nicht" oder "spendet hier" oder "tut dies" oder "jenes nicht?" Diese Frage müssen wir uns unabhängig vom Medium stellen, d.h. egal ob wir per Fernsehen oder Handzettel werben. Macht man Werbung, dann muss man wissen, was man will. Das ist bei Autowerbung einfacher als bei unseren Themen.
Eugen

Bevor ich zum Finanzierungsvorschlag komme, zuerst was zur Botschaft. Ich habe ja ein Beispiel gegeben. Die Botschaft soll erstmal aufklären, und zwar gegen den Mainstream. Wie man das macht, spielt keine Rolle. Man könnte noch die Vaterschaftstests ansprechen, oder die Jungen- und Männerarbeitslosigkeit etc. - in kleinen Spots einfach mal der Bevölkerung sagen. hey: die Männerarbeitslosigkeit entwickelt sich so, die Frauenarbeitslosigkeit so, und so sehen die Unterstützungsprogramme für die Geschlechter aus. Auf gut deutsch: es wäre eine kurze und prägnante Kritik, die das Land noch nicht gesehen hat.

Und nun zur Finanzierung, da habe ich nämlich einen "Plan". Wir brauchen zahlkräftige Sponsoren - von mir aus auch anonym. Und wer ist da z.B. die Zielgruppe? z.b. Reiche Männer, die dermaßen von ihrer Ex-Frau verarscht und finanziell über den Tisch gezogen wurden (z.B. statt 2 Mio abfindung bei Scheidung 20 Mio abkassieren wollen etc.). Das heißt Reiche Menschen, die noch genug Geld haben dazu aber noch eine Portion Wut im Bauch. Aus diesem Grund sollte man vielleicht folgende tun:

a) herausfinden wie Teuer solche Werbung ist (Produktion + Ausstrahlung z.b. 2 Wochen lang 2 mal am Tag zwischen 18 und 20 Uhr)

b) potentielle Sponsoren ausfindig machen und anschreiben, ihnen den Standpunkt erklären bisher Erreichtes verdeutlichen etc., so dass sie überzeugt bei der finanzierung helfen. Denn eines ist klar: Auch wenn das Engagement bis jetzt sehr gut war: ohne Kapital und Geld läuft gar nichts. Wenn man über die Grenzen des Forums hinauskommen will, muss man größere Geschütze auffahren.

Was hätten solche Werbespots etc. für eine Wirkung? 1. Der aktuelle Mainstream und die Frauenförderung wird in der Bevölkerung breitflächig in Frage getellt. 2. Und das ist viel wichtiger: durch den Zulauf, der entsteht, kommen die Parteien und Zugzwang. War beim Feminismus auch nicht anders. Dann würde sich endlich was entwicklung. Außerdem hätte man dann eine größere Lobby, mit der man mehr erreichen kann.

Ich bin übrigens überzeugt, dass das klappen würde. Der Feminismus ist inzwischen so extrem ausgeartet, dass man in 30 Sekunden wirklich einen Skandal und die Widersprüche aufzeigen kann. Bis jetzt hat das niemand gefragt. Aber wenn man z.b. in einer Animation zeigt, wie sich die Arbeitslosigkeit bei Frauen bis 25 entwickelt und dann bei Männern, und dann zeigt wie sehr Frauen gefördert werden und für die Männer alles wegfällt - was glaubt ihr wie die Bundesregierung da angesichts der Arbeitslosigkeit (5 Mio) zu schwitzen anfängt. Der Efolg wäre garantiert - je direkter, desto besser!

Magnus


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