Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Kontraproduktiv!

plupp, Monday, 22.10.2001, 14:43 (vor 8865 Tagen) @ Maya

Als Antwort auf: Re: Kontraproduktiv! von Maya am 22. Oktober 2001 10:36:16:

"Gewalt im öffentlichen Raum wird von Polizei und Presse regelmäßig als Problem ausgemacht. Anders ist dies bei Gewalt im sog. privaten Raum, deren Opfer zumeist Kinder und Frauen sind. Mit dem Hinweis, daß es sich hierbei um Privatangelegenheiten handele, unterbleiben in Fällen häuslicher Männergewalt gegen Frauen regelmäßig staatliche Interventionen und Sanktionen."

umgekehrt öfter. ausserdem werden hier die häufigsten gewaltopfer (kinder) mit den frauen in einen topf geworfen. wenn man zwei von drei opfergruppen zusammenrechnet, ist die chance generell recht hoch, mehr zu haben, als die dritte übrigbleibende opfergruppe. mit der gewalt gegen kinder, wird profit für frauen geschlagen. ist auch eine form des kindesmissbrauchs. wohlgemerkt, ohne dass die häufigste kindesmisshandlungstäterinnengruppe (frauen) in irgendeiner form davon abgehalten werden sollen. eine opfergruppe zu deren nachteil für eine zweite opfergruppe zu instrumentalisieren, ist das wirklich deine absicht?

"Auch wenn es keine gesicherten Zahlen über die Verbreitung von Frauenmißhandlung gibt - Schätzungen ergeben 100.000 bis 4 Millionen mißhandelte Frauen jährlich -,"

es werden dauernd in der öffentlichkeit behauptet, es gäbe gesicherte zahlen. schon mal gemerkt? und der spielraum zwischen 100 000 und 4 000 000 ist wohl bewusst recht weit auseinander, um ne hohe zahl mit nennen zu können.

" so geht die Gewalt-Kommission der Bundesregierung nach den bisherigen Erkenntnissen davon aus, daß "Gewalt in der Familie" die verbreitetste Form der Gewalt sei.(1)"

schon möglich, dass es die häufigste gewalt ist, aber hier wird so getan, als würde das nur frauen und kinder betreffen. kanns doch nich ganz sein oda?

" Mißhandlungserfahrungen, die Frauen durch ihre (Ex-)Partner machen, reichen von verbalen Attacken, Einschüchterungen, Erniedrigungen, Psychoterror, Morddrohungen, Faustschlägen, Vergewaltigungen bis hin zu Angriffen mit Messern und anderen gefährlichen Gegenständen - zum Teil mit tödlichem Ausgang. Gerade der Polizei kommt in konkreten Mißhandlungssituationen große Bedeutung zu: Sie ist als einzige rund um die Uhr erreichbar und in der Lage, (ggf. mit Zwangsmaßnahmen) gegen den Mißhandler zu intervenieren."

Mißhandlungserfahrungen, die Männer durch ihre (Ex-)Partnerinnen machen, reichen von verbalen Attacken, Einschüchterungen, Erniedrigungen, Psychoterror, Morddrohungen, Faustschlägen, Vergewaltigungen bis hin zu Angriffen mit Messern und anderen gefährlichen Gegenständen - zum Teil mit tödlichem Ausgang. Gerade der Polizei kommt in konkreten Mißhandlungssituationen große Bedeutung zu: Sie ist als einzige rund um die Uhr erreichbar und in der Lage, (ggf. mit Zwangsmaßnahmen) gegen die Mißhandlerin zu intervenieren.

dies als beispiel für den gesamten text. der gibt durchgängig ein zu offensichtlich ideologisch gefärbtes bild ab. wahrheiten ergeben in guter formulierung ganz andere aussagen

plupp


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