Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: DER SPIEGEL - Neuer Höhepunkt der Menschenverachtung!

Friedwilli, Tuesday, 22.02.2005, 20:59 (vor 7651 Tagen) @ Ekki

Als Antwort auf: DER SPIEGEL - Neuer Höhepunkt der Menschenverachtung! von Ekki am 22. Februar 2005 18:25:53:

Sachbuch
Den Alptraum beenden
Die 40-jährige Anwaltsgehilfin Sabine, die 43-jährige Essensausfahrerin Magda, die 51 jährige berufslose, sammelwütige Inge haben wenig biografische Gemeinsamkeiten – außer einer: Sie haben getötet. Sabine ihre Kinder, Magda eine hilflose alte Frau, Inge ihren Mann. Der psychiatrische Sachverständige Michael Soyka begutachtete die Frauen für die Gerichte. Ihre Lebensgeschichten ließen den Münchner nicht mehr los, er wollte sie noch einmal erzählen: ausführlich, ohne die Zeitnot von Prozeßberichterstattung, teils in der Sprache der Frauen selbst. Herausgekommen ist ein Buch, das vor allem eines zeigt: Keine der Tötungen oder Tötungsversuche kam überraschend. Bei allen Täterinnen zog sich langsam, unentdeckt selbst von den engsten Familienmitgliedern, eine Schlinge der Verzweiflung zu, psychisch, oft auch materiell. Die Frauen töteten, schreibt SPIEGEL-Gerichtsreporterin Gisela Friedrichsen in ihrem Geleitwort, „um einen Alptraum zu beenden“. Wie lange dieser Alptraum von anderen unbemerkt blieb, das schildert Michael Soyka als die eigentliche Katastrophe.
Michael Soyka: „Wenn Frauen töten. Psychiatrische Annäherung an das Phänomen weiblicher Gewalt“. Schattauer Verlag, Stuttgart; 164 Seiten; 29,95 Euro.
DER SPIEGEL, Heft 08/2005 (21.02.2005), S. 122
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Mein Kommentar:
"Sachbuch"? - Schund aus der untersten Schublade
Könnte ein solches Buch über männliche Gewalttätuer wohl überhaupt erscheinen? Und wenn schon - welche Reaktionen würde es auslösen?
Und was wird passieren, wenn eines Tages den Männern, bei denen sich "die Schlinge der Verzweiflung langsam, unentdeckt selbst von den engsten Familienangehörigen, immer enger zuzieht", die "einem Alptraum entfliehen wollen" - wenn bei diesem Männern mal eine Sicherung durchbrennt, und das nicht in Einzelfällen, sondern massenhaft?
Zorniger Gruß
Ekki

Für männliche Gewalttäter ist Ursachenforschung überflüssig, für die gibts doch die Insel, von der es kein zurück gibt.


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