Mein Gott macht Ideologie blind - da fehlen einem die Worte.
Als Antwort auf: 1000 Friedensnobelpreise für Frauen. Mein Brief und die Antwort von Scipio Africanus am 08. Februar 2005 18:37:27:
Sehr geehrter Herr xxx
[quote]Vielen Dank für Ihr Mail vom 4. Februar und Ihre inhaltliche
Auseinandersetzung mit unserer Website. Ich gehe hiermit gerne näher
auf Ihre Kritik ein, distanziere mich jedoch von Ihrer Unterstellung, dass wir eine eine sexistisch diskriminierende Sprache gewählt haben, die
weibliches idealisert und männliches dämonisiert.[/quote]
Wir haben nicht die Absicht, den Mann als kriegerisch und gewalttätig darzustellen, das tut er selbst. Es ist auch nicht unser Ziel
Stereotypen zu verschärfen, das erledigen leider die Statistiken.
Wenn ich so was lese möchte ich auch an der Statistik mithelfen...
Wir wollen einmal ein anderes Zeichen setzen, deshalb ist dieses Projekt auch kein Gender-Projekt, sondern ein Frauen-Projekt und konzentriert sich auf die Sichtbarmachung der vielfältigen Arbeit für die Menschliche Sicherheit von Tausenden von Frauen weltweit.
Jau - das ist ja mal ein völlig anderes Zeichen! Sowas habe ich noch nie erlebt.
Diese Frauen arbeiten nicht allein, sie sind in Netzwerken verbunden, zu denen auch viele Männer gehören.
Diese Idioten!
Es ist leider eine Tatsache, dass politische Friedensverträge von Männern gemacht werden, exemplarisch dafür steht das Dayton-Abkommen.
Scheiße was - wenn frauen Friedensverträge machen, dann würde das dem Zeitgeist nicht wiedersprechen.
Auch finden Sie an vielen Friedensverhandlungstischen immer noch mehr ehemalige Kriegsherren als überhaupt Frauen. Ich gebe Ihnen Recht, es tönt zwar etwas saloppe von "Warlord" und "Peacequeen" zu sprechen, ändert jedoch nichts an der Tatsache. Der Warlord ist einfach ein viel gängigerer Begriff als die Peacequeen.
Ich muss kotzen!
Frauen sind Opfer von Kriegen. Es gibt keine geschlechtsneutrale Gewalt. Massenvergewaltigung von Mädchen und Frauen ist ein Kriegsstrategie und annerkanntes Kriegsverbrechen.
Tolle Strategie - so besiegt man jeden Soldaten!
Damit verneinen wir nicht, dass auch Männer Opfer von Kriegen sind, ob als zwangerekrutierter (Kinder-) Soldat oder Opfer von Vergewaltigung, das ist aber nicht Thema dieses Projektes.
Genau - dann wären ja Männer auch Opfer - das geht ja nicht. Für die öffentlichkeit darf der Mann nie Opfer sein - den Opferstatus hat die Frau, sonst niemand.
Es geht doch letztlich darum, alle Menschen zu ermutigen, sich gegen Gewalt und für Menschliche Sicherheit einzusetzen, die alltägliche grossartige Friedensarbeit.
Ich als Mann bin jetzt durch dieses Projekt total motiviert.
Wir haben bisher sehr positive Unterstützung für dieses Projekt erhalten. Ich würde mich freuen, wenn Sie sich auch dazu zählen würden.
Wenn du Schlampe mir über den Weg läufst, bestätige ich deine Satistiken! Kannst dann froh sein, dass wir nicht im Krieg sind, sonst würde ich dann auch noch mit Strategie kommen.
Magnus
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Scipio Africanus,
08.02.2005, 20:37
- Re: verraeterisch -
reinecke54,
08.02.2005, 20:47
- Re: verraeterisch - Scipio Africanus, 08.02.2005, 23:11
- Re: 1000 Friedensnobelpreise für Frauen. Mein Brief und die Antwort - Paul, 08.02.2005, 20:56
- Re: 1000 Friedensnobelpreise für Frauen. Mein Brief und die Antwort - Jeremin, 08.02.2005, 22:46
- Mein Gott macht Ideologie blind - da fehlen einem die Worte. - Magnus, 09.02.2005, 00:40
- Ich nominiere . - Garp, 09.02.2005, 02:40
- Re: 1000 Friedensnobelpreise für Frauen. Mein Brief und die Antwort - Garfield, 09.02.2005, 12:21
- Re: 1000 Friedensnobelpreise für Frauen. Mein Brief und die Antwort - Sam, 09.02.2005, 19:42
- Re: verraeterisch -
reinecke54,
08.02.2005, 20:47