Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Argumentationsfibel (Auswahl)

Konfuzius, Monday, 07.02.2005, 15:42 (vor 7667 Tagen) @ Konfuzius

Als Antwort auf: „Argumentationsfibel der Linken“ von Konfuzius am 07. Februar 2005 09:06:52:

Ich hatte diese Argumentationsfibel nur der Vollständigkeit halber hier komplett reingestellt.

Worum es mir ging waren nur diese paar Punkte (und das sollte auch nicht unbedingt wörtwörtlich genommen weden sondern im übertragenen Sinne da sie dynamisch ist, also anwendbar auf alle möglichen Zielgruppen. Worte wie "Linker" sind austauschbar) usw:

1) Ignoriere Argumente, wenn sie deine Theorie als unbrauchbar erscheinen lassen, weiche aus auf Nebenschauplätze, streite alles ab.

2) Als linker Idiologe hast Du immer ein paar Argumente aus dem Textbaukasten zur Hand. Setze sie ein so oft Du kannst, ob sie passen spielt keine Rolle, schließlich willst Du deinen Standpunkt kommunizieren und keine Argumente austauschen!

3) Statistiken kannst Du ignorieren frei nach dem Motto: Jeder hat seine eigene Statistik.

26) Achte auf PC (Political Correctness), falsch: Negerkuss, richtig: Schokoladenkuss.

27) Benutze fauenintegrative Schreibformen (-Innen/innen).
Aber Vorsicht, richtig: BürgermeisterInnen, falsch: FaschistInnen, da Gewalt grundsätzlich eine männliche Domäne ist. Verwende ausserdem neutoskanische Füllwörter wie "..ich denke mal", "irgendwie", "bin echt betroffen und ohnmächtig", etc.

29) Denke immer daran, wer die Definitiongewalt hat, ist in der Macht der Worte, und diese sind die schärfsten Waffen. Und was Orwell geschafft hat, beherrscht Du schon lange!

30) Zweifle grundsätzlich wissenschaftliche Quellen deines Diskussionsgegners an, auch wenn sie noch so einleuchtend erscheinen. Papier ist geduldig, und irgendwo findest Du sicherlich einen Wissenschaftler, der das Gegenteil behauptet.

34) Stelle Behauptungen auf, auch wenn Du dafür keine Belege hast. Durch fortwährende Wiederholung dieser Behauptungen erlangen sie schnell den Charakter von Wahrheiten, und keiner wird sie zukünftig anzweifeln, da sie selbstverständlich geworden sind.

35) Entstelle so oft es geht Aussagen deines Diskussionsgegners, indem Du Sätze aus dem Zusammenhang nimmst, und mit Interpretationen würfelst. Das ist einfacher als Du denkst. Oft reicht es ein Wort aus einem Satz herauszunehmen, und in den nachfolgenden einzusetzen. Das gibt lustige Textmuster, läßt Aussagen ins Absurde abgleiten und verwirrt dein Gegenüber.

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