Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Sehr hübsch und zutreffend.

Magnus, Monday, 07.02.2005, 12:50 (vor 7667 Tagen) @ Konfuzius

Als Antwort auf: „Argumentationsfibel der Linken“ von Konfuzius am 07. Februar 2005 09:06:52:

Besonders folgendes:

4) Ganz hartnäckige Burschen bürstest Du als Nazis ab. Das schüchert ein, und vermeidet oft weiteres Nachhaken

10) Verweise auf Verbrechen anderer Nationen begegnest Du mit dem Hinweis auf Volksverhetzung und Relativierung: Drohe mit dem Strafgesetzbuch

14) Zeige Betroffenheit gegenüber Opfern, sofern sie nicht deutsche Staatsangehörige sind.

15) Lasse keine andere Rollenverteilung zu: Der Deutsche ist schuldig und per se Täter, da (immer noch) rassistisch veranlagt.

28) Bewältige täglich "unsere deutsche" Vergangenheit, sofern Du den Nachteil hast, Deutscher zu sein. Kollektivschuld ist für Dich selbstverständlich, nur Du hast sie erkannt, und kannst sie in nationalen Selbsthass münden lassen. Deine politischen Gegner haben diese Erkenntiss nicht, genau darum sind sie ja Nazis.

Sowas wird immer wieder vorgebracht: z.B. "wer behauptet, dass Dresden eine höherer Opferzahl als 35.000 hat, will den Holocaust relativieren" Scheiße - wusste gar nicht, dass Brockhaus oder Bertelsmann den Holocaust relativieren wollen....

Leider sind so alle Linke und Feministen - nicht nur die Radikalen. Hat man ja in der Verangenheit gesehen. So hat halt "Martin Hohmann die Juden als Tätervolk verunglimpft" - was definitiv nicht der Fall war. Auch hier hat mans ja erlebt, wo aus einer negativen Position gegenüber Wehrsportgruppen schnell jemand als rechtsradikal tituliert wurde...

Warum die Fibel ausgerechnet auf Feminat und Linke passt? Ganz einfach: sie finden erfolgreich Unterstützung im Zeitgeist. Niemand wird durch die Presse gehetzt, weil er eine linksradikale Äußerung von sich gegeben hat. Aber wenn einer die Wörter "Jude" und "Tätervolk" oder die Wörter "Gewalt" und "Wehrsportgruppen" in den Mund nimmt, dann wird nicht der Sinn der Rede betrachtetet oder geschaut, in welchem Kontext eigentlich was verwendet wurde, sondern Inquisition schlägt unbarmherzig zu und zerstört ganze Existenzen. Genauso wenn ein Politiker ganz offen über den Sinn der Frauenquote nachdenken würde, müsste er bald seinen Mantel nehmen.

Aus diesem Grund: die Fibel ist äußerst passend. Typisch das Odin und Eugen Prinz gleich noch die "Nazis" mit in Spiel bringen wollten - aber die Nazis haben nun mal (Gott sei Dank) keinen Zeitgeist hinter sich. Die Linken und Feministen allerdings schon, deswegen können sie diese Fibel immer erfolgreich anwenden. Die Nazis hingegen sind leicht zu durchschauen. Sie können mit Behauptungen keine neuen Wahrheiten unters Volk bringen. Die Linken und die Feministen allerdings schon, denn die haben zumindest einen nicht unerheblichen Teil der Presse hinter sich. Männerbashing und "Nazi"bashing sells - auch wenn der betroffene z.B. kein Kinderschänder und kein Nazi ist - egal! Erstmal alle Gerichtsinstanzen durchgehen und den Menschen öffentlich demütigen. (siehe Hohmann, Worms oder einfach hier: index.php?id=41957 )

Magnus


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