Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Parallelen

Nikos, Wednesday, 12.01.2005, 10:55 (vor 7693 Tagen) @ Andreax

Als Antwort auf: Re: Parallelen von Andreax am 10. Januar 2005 16:20:50:

Hi Andreax.

Nun, ich sehe es genau so wie du. Doch wie ist es dazu gekommen, dass es in der Geschichte immer wieder (trotzdem) Revolutionen gab? Ich meine, Demokratie ist ein alter Begriff.

Ich denke, wenn Versuche zum friedlichen Loesung nicht gefruchtet haben, sobald das Fass ueberlaufen ist, dann kippt die Situation um, dann gibt es keinen Halt mehr.

Mir macht eine Revolution definitiv keinen Spass und ich werde auch mit Sicherheit keine Revolution selbst anfangen.

Eine Parallele waere aber genau diese: Dachten in vor-Revolutionaeren Zeiten die Menschen auch so, wie wir jetzt "Wir schaffen es auch ohne"? Oder sogar "wir muessen es ohne schaffen"? Gab es nicht welche, die eher aggresiv und andere, die eher verhalten waren?

So wie jetzt bei der Maennerbewegung? Wie erkennt man einen sozialen Aufstand fruehzeitig?

Die politische Loesung ist sicherlich eine sehr Gute. Allerdings bringt mir mein gestohlenes Kind nicht zueruck (ebenso wenig wie eine Revolte, natuerlich), weil sie so ewig lang dauert. Wenn aber mein (persoenliches) Leid sich hoch genug multipliziert hat, dann, denke ich, dass es so weit sein wird, ob uns dies gefaellt oder nicht.

Einen kuehlen Kopf bewahren kann man nur, wenn man auf irgendeiner Art unbeteiligt ist. Wenn man mittendrinn steckt, wenn das eigene abermals geliebte Kind nur noch einem anschimpft, dann wird es extrem schwierig, mit dem kuehlen Kopf.

Nicht unmoeglich, aber extreeeeeeem schwierig. Fuer mich kommt es nur noch auf die kritische Zahl leidende Maenner und Kinder, die dem "Point of no return" ueberschreiten.

Natuerlich kann noch alles politisch geregelt werden. Meine Frage war aber, ob es Parallelen zu frueheren Vor-Revolutionaeren Situationen erkennbar sind.

Nikos


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