Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Zypries im Tagesspiegel

ein weiterer Andreas, Sunday, 09.01.2005, 16:34 (vor 7696 Tagen) @ Teilzeitleser

Als Antwort auf: Zypries im Tagesspiegel von Teilzeitleser am 09. Januar 2005 14:10:01:

Sind die genetischen Daten der Mutter für einen Tests überhaupt notwendig?

Nein, definitiv nicht.

Ist der eingetragene Vater, der einen Test machen lässt, nicht auch ein gesetztlicher Vertreteter des Kindes?

An sich schon. Im Sinne von Frau Zypries wohl nicht. Da kommt die Geisteshaltung wieder zum Ausdruck, die die menschenrechtsverletzende Umgangsrechtsprechung prägt: gesetzlicher Vertreter kann nur die Mutter, niemals der Vater sein. Letzteres hat in der Vorstellungswelt des Feminismus und der von ihm dominierten deutschen Rechtssprechung nur eine Alibifunktion auf dem Papier. Das gemeinsame Sorgerecht existiert nur solange, bis die Frau das alleinige beansprucht und prompt zugesprochen bekommt. Der Ungeist des Verbots von selbständigen Vaterschaftstests steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der derzeit praktizierten Umgangsrechtsprechung.

Frau und Kind sind als Einheit zu sehen und stets und in allen Kontexten gut. Der Mann steht am Rande und ist der - zumindest potentielle - Feind.
Erkennt Ihr das sich in die Wirklichkeit drängende Matriarchat?!

Gruß

Andreas


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