Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Kampenwand

Magnus, Wednesday, 22.12.2004, 01:55 (vor 7715 Tagen) @ Rüdiger

Als Antwort auf: Kampenwand von Rüdiger am 21. Dezember 2004 21:22:05:

Und ich habe eine Glatze UND einen Bierbauch. Trotz Training.
Trotz Training? Dann stell die Ernährung um!

Tja, leichter gesagt als getan. Ich kann einen Halbmarathon laufen, aber auf mein Bierchen verzichte ich höchst ungern, und leider bleibt's nicht bei einem .... (Hat auch etliche Vitamine und Spurenelemente und ist in mäßiger Dosierung durchaus auch Sportlern zu empfehlen, aber eben nicht zu viel)
Schwimmen geh ich auch gern, aber wenn's einfach so gut schmeckt, hilft alles nur halb.
Zwischen München und Salzburg soll es einen Berg geben, die Kampenwand. Und da gebe es einen bayrischen Schüttelreim:
"I gangat scho auf d'Kampenwand /
wann i mit moana Wampen kannt" :-)
Na, wir werden sehen, was sich machen läßt :-)

Hi Rüdiger!

Netter Spruch ;-)

Aber das mit dem Bier ist so eine Sache. Wenn du jeden Tag ein Bier trinkst (oder mehr?) und dann noch zu bestimmten Anlässen (Verein, Fußball..), ist das eventuell schon zu viel. Die Gewöhnung tritt eventuell nicht nur ein weil es schmeckt, sondern eventuell schon deswegen weil eine Art Abhängigkeitsverhältnis existiert - was nicht gleich körperliche Abhängigkeit sein muss, sondern von der Gewohnheit her im Sinne eines "Rituals". Probier mal aus, ob du eine Woche auf dein Bier verzichten kannst, ohne großartig danach Sehnsucht zu haben und ohne gute Laune zu verlieren...

Auf http://www.drogen-aufklaerung.de/texte/sachtext/alkohol07.htm habe ich folgendes über den durchschnittlichen Alkoholkonsum gefunden:

Der durchschnittliche Deutsche trinkt 168,8 Liter alkoholische Getränke pro Jahr!

(Das bedeutet das in etwa jeder Deutsche von Mo-Sa und jeden zweiten Sonntag ein Bier pro Tag trinkt. Sehr (!) viele jedoch trinken vielleicht nur 2 oder 5 Liter pro Jahr. (Ich z.B. trinke maximal wenns hochkommt: 3 Bier (1.5L) + 1 Flasche Wein (1.0L) + 1/2 Flasche Sekt (0.4) =~ 3.0 Liter alkoholische Getränke im Jahr, Kinder hingegen trinken gar nichts!) Ergo: andere müssen viel (!) mehr trinken! Wie das die Leber aushalten soll ist für mich ein Rätsel!

Weiter steht auf der Seite:

Man unterscheidet daher fünf Typen des Alkohol trinkenden Menschen:

Typ 1: Erleichterungstrinker.
Tauchen bei diesen Menschen Probleme auf, greifen sie zum Alkohol. Körperlich sind diese Menschen wohl nicht abhängig, in den meisten Fällen aber seelisch.

Typ 2: Gelegenheitstrinker.
Sie trinken, weil es Sitte ist. Beim Fernsehen, im Verein, am Stammtisch, bei Feiern. Sie trinken oft große Mengen, organische Schäden können durchaus vorliegen. Sie sind aber nicht körperlich oder seelisch abhängig.

Typ 3: Gewohnheitstrinker.
Diese Menschen haben noch keine Kontrollverluste durch ihr Trinken erfahren. Sie trinken aber regelmäßig, oft alleine und zu jeder Gelegenheit. Sie sind auf jeden Fall abhängig, da ihr Stoffwechsel sich bereits umgestellt hat. Ohne Alkohol erleiden sie Entzugserscheinungen.

Typ 4: Quartalstrinker.
Diese Kategorie der Alkoholiker ist wohl am schwersten von ihrer Krankheit zu überzeugen. Sie weisen darauf hin, dass sie ja ohne Alkohol leben können. Aber nur eine gewissen Zeit. Wenn diese um ist, saufen sie bis zum Umfallen und ruinieren sich so ihr Leben, körperlich und sozial. Denn in solche Saufphasen haben sie nichts unter Kontrolle und verlieren jedes Mal enorm viel.

Typ 5: Spiegeltrinker.
Diese Menschen haben ständig Alkohol im Blut und in ihrer Nähe. Ohne geht es nicht, sie werden aber alles daran setzen, nicht auffällig zu werden, was ihnen auch sehr oft gelingt. Sie legen Alkoholvorräte an und verstecken ihn. Das Trinken geschieht meistens heimlich.

Ich hoffe, du empfindest es als nicht zu aufdringlich, dass ich das alles geschrieben haben....

Magnus


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