Re: Studie: Ehegatten ... äh, Ehegattinnenunterhalt
Als Antwort auf: Re: Studie: Ehegatten ... äh, Ehegattinnenunterhalt von Eugen Prinz am 14. Dezember 2004 15:15:14:
Ganz einfach gesagt, nur derjenige, der auch arbeitet, kann sich selbst unterhalten. Wer dies nicht tut, muß von jemand anderen unterhalten werden. Wieso wählen aber so viele Paare die klassische Aufgabenteilung, sie zu Hause und er im Job? Diese Konstellation führt meistens zwangsläufig zu Unterhaltsabsprüchen, denn die nicht arbeitende Person hat sich an das Nicht-Arbeiten gewöhnt und ist zu lange aus dem erlernten Beruf raus, um wieder etwas Anständiges zu bekommen. Ich kenne aus dem kollegenkreis z.B. einen gut verdienenden Mann (Abteilungsleiter), der der Meinung ist, dass seine Frau zu Hause Heim und Kinder hüten soll. Die Gefahren, was bei einer Scheidung dann passieren wird, will er nicht sehen, obwohl wir mal darüber geredet haben.
Solange Frauen nicht bereit sind, sich am Erwerbsleben zu beteiligen und Männer nicht bereit sind, sich am Familienleben zu beteiligen, wird sich am Unterhaltsrecht nicht viel ändern.
LG, Suse
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- Studie: Ehegattenunterhalt -
Odin,
14.12.2004, 13:46
- Re: Studie: Ehegatten ... äh, Ehegattinnenunterhalt -
Eugen Prinz,
14.12.2004, 17:15
- Re: Studie: Ehegatten ... äh, Ehegattinnenunterhalt -
Sternchen,
15.12.2004, 11:22
- Re: Studie: Ehegatten ... äh, Ehegattinnenunterhalt - Eugen Prinz, 15.12.2004, 15:14
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Sternchen,
15.12.2004, 11:22
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Eugen Prinz,
14.12.2004, 17:15