Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Welt Artikel zur Bundeswehr

pit b., Thursday, 02.12.2004, 19:00 (vor 7735 Tagen) @ Peter

Als Antwort auf: Re: Welt Artikel zur Bundeswehr von Peter am 01. Dezember 2004 21:34:40:


[quote][quote]Da habe ich meine Zweifel. Mir ist kein Krieg bekannt der durch
ordnungsgemäßes Meldungmachen oder den Militärgruß vor einem Offizier
gewonnen oder veloren wurde.[/quote][/quote]
[quote]Das ist eine interessante militaergeschichtliche Frage, die aber nur noch [/quote]
wenig mit dem Forenthema zu tun hat, deshalb davon erstmal nichts weiter
hier.

Na, weichst du etwa aus?


[quote]Du scheinst mir einem Irrtum anzuhaengen. Der Begriff 'Buerger in Uniform'[/quote]
wurde von Beginn der Bundeswehr auf ALLE Soldaten bezogen, um deutlich zu
machen, dass ein Soldat mit dem Eintritt in die Armee NICHT die
demokratische Gesellschaft verlaesst und seine Grundrechte verliert wie
noch in der Weimarer Republik (Wahlverbot usw.) sondern auch als Soldat
voll am demokratischen Geschehen teilnehmen darf und sogar soll und seine
Grundrechte wahrnehmen darf, sofern sie nicht eingeschraenkt werden durch
Gesetze (aber nicht durch Vorgesetzte).

Im zusammenhang mit Berufssoldaten ist mir dieses Prinzip noch nicht
untergekommen. Wenn das aber so ist und Berufssoldaten genauso als "Bürger
in Uniform" gelten, Dann würde ich sagen dass man mit der Wehrpflicht wohl
über das Ziel hinausgeschossen ist.
Aber wozu argumentiert man den dann von einem engeren Kontackt der Armee
zur der Gesellschaft mittels der Wehrpflicht?
Wäre dann doch gar nicht nötig!?

Gruß


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