Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Aus Jelineks Homepage

carlos, Saturday, 09.10.2004, 18:00 (vor 7789 Tagen) @ Mic

Als Antwort auf: Aus Jelineks Homepage von Mic am 08. Oktober 2004 16:08:43:

Servus!
Die Frau Jelinek und der Nobelpreis fuer Literatur... Das passt zusammen wie ein Pflasterstein mit Beethovens Neunter. Die Frau, die sich selber die Vagina zerschnipselt ist zuvoerderst natuerlich irgendwo und irgendwann einmal ein Opfer geworden... natuerlich der boesen Maenner hoechstwahrscheinlich; wie sollte es denn anders sein. Wenn eine Frau nicht voegeln will, dann soll sie es halt bleiben lassen und nicht heiraten.
Nein, die Wahrheit ist banaler und naheliegender: Wenn man dieses Geschreibsel so ließt, dann ist der Fall Jelinek wohl eher psychopathologischer Natur, einer fuer den naechsten Hochsicherheitstrakt einer gutsortierten wie liebevollen Klapsmuehle. Auch das hat etwas zu tun mit den weiter unten im Forum diskutierten Diskrepanzen zwischen Tragoedie, Groteske und Tragikomoedie, nicht aber mit dem erwaehnten Nobelpreis.
Der Fall Jelinek als Katharsis: Die Frau tut mir bestenfalls nur noch leid.
carlos


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