Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gefühltes Patriachat beim Autokauf

Odin, Friday, 17.09.2004, 12:57 (vor 7812 Tagen) @ Altschneider

Als Antwort auf: Gefühltes Patriachat beim Autokauf von Altschneider am 17. September 2004 09:05:48:

Mönchengladbach (dpa) - Ellen Herfs hat in ihrem Leben schon mehr Autos besessen als die meisten Männer in ihrem Alter. Doch die Frau fühlt sich beim Autohändler nicht wohl: «Die Verkäufer glauben wohl oft, dass eine ältere Frau nichts von Autos versteht».

Versuch mal als Mann Windeln zu kaufen

Dass die Hersteller auf die Wünsche ihrer weiblichen Kundschaft eingehen und ein spezifisches Frauenauto entwickeln, halten Experten jedoch für unwahrscheinlich: «So ein Auto könnte sich auf dem Markt nie durchsetzen. Die Frauen fühlten sich dann eher diskriminiert», sagt Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des «Center of Automotive Research» in Gelsenkirchen.

Nächstens kriegen wir schon Probleme mit Frauendiskriminierung, nur weil es Damensaunen gibt. Braucht blos mal jemand von uns fallenzulassen, daß es endlich schöne Gettos gibt und wir jetzt unter uns sein können, schon wittern sie Verrat :-)

Auch Ellen Herfs, die Auto-begeisterte Rentnerin aus Mönchengladbach, hatte es nie auf ein typisches Frauenfahrzeug abgesehen. «Als ich in den 70er Jahren unbedingt einen oliv-grünen Wagen wollte, meinte der Verkäufer, ich solle doch lieber hellblau nehmen», erzählt die 73-Jährige, die seit mehr als 40 Jahren beim Damen-Automobilclub Rheinland-Ruhr aktiv ist. «Aber ich habe mich durchgesetzt.»

Wow, eine Frau, die nicht zu dämlich zum Autokauf ist, kann man getrost als Powerfrau bezeichnen. Das kommt gleich nach einer Frau, die selbständig einen Bleistift anspitzen kann.


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