Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Entdeckung der psychischen Gewalt... - Wahnsinn, Leute, Wahnsinn!

Ekki, Tuesday, 07.09.2004, 22:41 (vor 7821 Tagen) @ Guestwriter

Als Antwort auf: Die Entdeckung der psychischen Gewalt... von Guestwriter am 07. September 2004 17:06:41:

Da wird ein Text geschrieben, der fast ohne große Veränderungen das schildert, was Männer an psychischer Gewalt durch Frauen erfahren - nur eben mit umgekehrtem Vorzeichen.

Ich habe mich hier mehrfach, u.a. noch ganz kürzlich, dahingehend geäußert, daß die Männerbewegung sich selber einen Bärendienst erweist, wenn sie dauernd auf dem - eher marginalen - Problem von physischer Gewalt der Frauen gegen die Männer herumreitet, denn "wenn man sich dauernd mit einem Randphänomen von 10% beschäftigt, können die "restlichen" 90% munter ins Kraut schießen".

Es ist mir ein Hochgenuß, Euch im Folgenden zu demonstrieren wie gering - aber auch wie entlarvend! - die Änderungen sind, die man an dem Text vornehmen muß, um aus wahrlich berufenstem Munde (nämlich dem einer Frau!) eine exzellente Schilderung der psychischen Gewalt von Frauen gegen Männer zu erhalten.

Das Problem ist mehr als relevant. Psychische Gewalt ist die Domäne der Frauen schlechthin. Sie ist der Schlüssel zu buchstäblich allem, was im Verhältnis zischen den Geschlechtern im Argen liegt. Wenn wir die Frauen nicht auf diesem Gebiet entlarven und bekämpfen, werden wir nie etwas erreichen.

Und nun: Viel Vergnügen beim Lesen!

Eine Fahne gegen die psychische Gewalt an Schwiegertöchtern

Dieses Wochenende gehen viele Frauenorganisationen mit Fahnen auf die Straße. Es wird demonstriert gegen Gewalt an Frauen. Es werden die Frauenhäuser, Organisationen die sich um missbrauchte Frauen und Mädchen kümmern (wie Wildwasser), Frauenbeauftragte, um hier nur einige zu nennen mit dabei sein. Dies halte ich für sehr wichtig. Zu oft sind Frauen Gewalt ausgesetzt, werden missbraucht und erniedrigt und jede Institution ist wertvoll, die sich dieser Frauen annimmt.
Dabei geht es auch um das neue Gesetz, dass Frauen besser vor gewalttätigen Ehemänner schützt, die in Zukunft die Wohnung verlassen müssen, so dass nicht wie bisher die Frau auf der Straße steht, wenn sie sich der Gewalt entziehen möchte.
Eine Art der Gewalt jedoch fehlt bei den Demonstrationen, eine Fahne fehlt. Es ist unsere, die der psychischen Gewalt.

Bravo! Der schönste "Freud", den ich je gesehen habe! Ja, "liebe" Frauen, die psychische Gewalt ist fürwahr "eure Gewalt"!

Wir sind einer Gewalt ausgesetzt, die keiner sieht, die keine Spuren und sichtbare Narben hinterlässt. Der psychischen Gewalt.

Dieser Art von Gewalt sind die Männer seitens der Frauen ausgesetzt.

Sowohl oftmals durch den Ehemann, der versucht seine Frau unter Drohungen mit Verlassen oder ständigen Streitigkeiten, Liebesentzug am funktionieren zu halten.

Standing ovations! Da ist ja geradezu klinisch behandlungsbedürftig, wie hier eine Frau von den Waffen spricht, die ihr Geschlecht ständig anwendet, und gleichzeitig ihre Anwendung den Männern unterstellt. Grade gab's doch von Guildo ein Posting mit 14 Reaktionen binnen weniger als 24 Stunden zum Thema "Manipulation durch Sexentzug". Man sieht: Die Damenschaft weiß, welche Probleme wirklich drücken.

Eine Gewalt, die Frauen zwingt irgendwo hinzuziehen, wo sie gar nicht leben wollen, weil ER da großgeworden ist,

Hä? Ich kenne persönlich etliche Fälle, in denen Männer nicht umziehen konnten, weil ihre Frauen buchstäblich nicht mit- (will sagen: mit weg-) zogen.
Und wenn Frau wg Mann umzieht?
Dann bestimmt deshalb, weil am neuen Wohnort ein Leben in kärglichster Armut, aber wahrer Liebe, fern vom schöden Mammon - eben ein gottgefällig-selbstloses Leben - wartet. *sich-abroll-vor-Lachen*

weil ER keine Miete bezahlten will,

Brüll! In welcher Welt lebt die Autorin? Die Miete zahlt der Meistverdienende, und das ist - auch und gerade bei Emanzens! - in 99% aller Fälle der Mann. Und wer keine Miete zahlt, landet früher oder später hinter schwedischen Gardinen, wo er dann seinen Lebensabschnittspartner garantiert los ist.

weil ER ja gewohnt ist, dass seine Mutter/Eltern so mit ihm umgehen.

Daß seine Mutter/Eltern wie mit ihm umgehen? Ihn zwingen, hinzuziehen wo er nicht will? Aber er soll doch angeblich derjenige sein, der die arme Frau dazu zwingt. Was denkt die Autorin sich hier - wenn sie denkt? Kompensation auf Seiten des Mannes nach dem Motto "Jetzt tu ich anderen an, was mir selbst angetan wurde?"

Eine Gewalt, die Frauen in ihren Gefühlen lächerlich und "g'spinnert" darstellt. Eine Gewalt die die Frau als Person nicht ernst nimmt, ihre Probleme nicht wichtig.

Ich kapituliere: Besser hat nie jemand beschrieben, besser könnte auch ich nicht beschreiben, was Männer erleben, wenn sie Frauen ihre Gefühle offenbaren. Die Autorin ist eine Analytikerin ersten Ranges!

Doch die Hauptursache der Gewalt liegt bei der Schwiegermutter/Eltern. Frauen werden niedergemacht, ihrer Menschenrechte beraubt, indem die Post kontrolliert wird, sie ständig überwacht werden, der Müll durchsucht und ihnen jede Kompetenz abgesprochen wird, ihr Leben eigenständig und verantwortlich gestalten zu können.

Exakt dieses Verhalten erfahren nicht wenige zukünftige Männer als Kinder und Jugendliche seitens ihrer Eltern. Und später in der Ehe seitens ihrer Frauen (und seitens der Schwiegermütter oft noch obendrein).

Eine psychische Gewalt die unter die Gürtellinie geht indem jüngeren Frauen gesagt wird: "Mit deinem Unterleib hast Du meinen Sohn verblödet".

Oder so:

Eine psychische Gewalt, die unter die Gürtellinie geht, in dem jungverheirateten Männer von ihren Frauen gesagt wird: "Du hast mich nur als Sexobjekt geheiratet und bist ansonsten ein Versager, weil du es noch nicht geschafft hast, Generaldirektor geworden bist und mir einen Lebensstil a la Prinzessin Diana zu ermöglichen".

Wobei wir unsere Ehre und unsere Selbstachtung verlieren, weil wir dargestellt werden als böse Hexen, niederträchtige Weiber, unsaubere Drecksäue, misshandelnde Mütter, sexbesessene Luder, geldgeile Saumatzen, Schmarotzer die sich ihr Leben an der Seite des Sohnes durch Betrug ergaunert haben, indem sie ihm ein Kind untergejubelt haben, wo man nicht mal weiß ob es überhaupt von ihm ist, unfähige "Kinder" denen jeder Schritt, jede Arbeit gesagt werden muss, Beklopfte die Frau Mutter nicht für voll nehmen kann, dumme die keine Ahnung haben was Sohnemann braucht, Geistesgestörte die die Familie kaputt machen, Schwachsinnige die nicht erkennen wie gut Frau Mutter doch zu ihnen ist, unordentliche denen die Schränke kontrolliert werden müssen, verschwenderische denen der Müll durchsucht werden muss nach noch verwendbarem. Huren dies mit jedem Mann treiben der sich auch nur 500 Meter im Umkreis aufhält, Säuferinnen die nicht zurechnungsfähig sind, verlogene Schnallen die Lügen über die gute Mutter erzählen.

Genial! Hier braucht man ja fast nichts mehr zu verändern, damit's auf die Männer paßt: Man braucht eigentlich nur "mißhandelnde Mütter" durch "ihre Kinder sexuell mißbrauchende Väter", "an der Seite ihres Sohnes" durch "an der Seite ihrer Tochter", "Sohnemann" durch "Ehefrau", "ein Kind untergejubelt" durch "rücksichtslos geschwängert", "Huren" durch "Hurenböcke" (und danach natürlich "jedem Mann" durch "jeder Frau") und "Säuferinnen" durch "Säufer" zu ersetzen.

Und der ganze Rest kann wortwörtlich so stehenbleiben - er ist eine wahrscheinlich lückenlose Auflistung der Vorwürfe, die Männer von Frauen zu hören bekommen!

Und auch an die psychische Gewalt im Umgang mit den Kindern möchte ich erinnern. Wie die Kinder zum Leibeigenen dressiert werden. Wie Mütter oft wochenlang ihre Kinder (in der Kindheit) anschweigen um sie gefügig zu machen. Wie Eltern ihren Kindern essen entziehen, damit sie "brav" werden. Wie Kinder durch Liebesentzug bestraft werden, der sie veranlasst selbst als Erwachsene noch wie ein hündisch ergebener Sklave der Mutter hinterher zu hecheln, um evtl. doch noch ein klein wenig Anerkennung und Mutterliebe zu erhaschen. Mütter/Eltern die ständig psychische Gewalt ausüben, indem sie dem Kind die Gewissheit vermitteln, es sei nichts wert, nicht gut genug, zu nichts zu gebrauchen.

Zum Thema Kindesbehandlung genügt es wohl, auf das in diesem Forum immer wieder diskutierte Thema des Kindesentzuges nach der Scheidung zu verweisen.

All diese psychischen Schläge hinterlassen kein blaues Auge, keine sichtbaren Wunden. Und doch haben viele Menschen ein Leben lang daran zu tragen. Haben kein unbelastetes Leben, können nie in Selbstachtung leben und Einklang mit sich. Sind die ewigen zweiten, die sich nichts zutrauen, die psychisch krank werden, die eine stark verminderte Lebensqualität haben. Oftmals einzig und allein durch psychische Gewalt von Frau zu Frau, von Mutter zu Kind.

Exakt! Man(n) hat keine Möglichkeit, aus einer von Frauen geprägten Erziehung unbeschadet herauszukommen! Im günstigsten Fall läßt man seinen Frust in Foren wie diesem ab. Und im weniger günstigen Fall kommt man regelrecht auf die schiefe Bahn.

Dieses Thema ist nicht beliebt und doch für uns alle, für die Gesellschaft so wichtig.

Goldene Worte! Erst wenn die von Frauen gegen Männer ausgeübte psychische Gewalt angeprangert und ihr aktiv entgegengetreten wird, kann die Gesellschaft gesunden.

Deshalb werde ich virtuell eine Fahne für uns tragen.

Mach mal. Davon abgesehen aber habe ich schon ganz zu Anfang deines Beitrags, o Frau, den Eindruck gehabt, daß du bei seiner Abfassung eine starke Alkoholfahne hattest.

Ich meinerseits werde die Fahne der Männer hochhalten - ganz ohne besoffen zu sein, sondern im Gegenteil, bei nüchternstem Verstand.

Gegen die psychische Gewalt an Frauen und Mädchen, an Kinder die in eine Dankbarkeitsrolle dressiert werden ...

Einfach umwerfend, diese Eigentore! Bei Ester Vilar kann man Punkt für Punkt nachlesen, wie die Frauen die zukünftigen Männer zur Dankbarkeit gegenüber sich selbst (d.h. gegenüber den Frauen) erziehen und so verhindern, daß die Dressurmaßnahmen durchschaut werden.

und schon von klein an nicht kindsein dürfen sondern die Verantwortung für das Wohl der Mutter übernehmen müssen.

Nein, Männer sind es, die von klein auf dazu erzogen werden, daß ihre einzige wahre Selbstverwirklichung in der Selbstaufopferung für Weib und Kind liegt, derweil die Frauen verinnerlichen, daß sie die anbetungswürdigen Göttinnen sind, denen die Männer zu dienen haben!

Eine Fahne das dieses Problem anerkannt wird, ebenso wie es jetzt ja langsam beim Mobbing in den Betrieben geschieht.

Zunächst einmal ist der erste Teil des Satzes (bis zum Komma) sprachlich und logisch dermaßen daneben, daß es mir als Berufslinguisten einfach auf den Magen schlägt. Man versuche mal, diesen Satzteil in irgendeine Sprache zu übersetzen!

Zweitens aber - und das ist viel wichtiger! - ist es in der Tat so, daß das Mobbing in Firmen ein nicht annähernd aufgearbeitetes Problem ist.

Und hier ist nachdrücklich festzustellen, daß bei diesem Mobbing so gut wie immer die Frauen Täter und die Männer Opfer sind. Es mag manchmal so aussehen, als ob ein Mann eine Intrige ins Werk gesetzt hätte, aber bei näherem Hinsehen stellt man oft fest - oder erahnt zumindest - daß er dazu von einer Frau angestiftet wurde.

Eine Fahne die auf das Leiden der Schwiegertöchter aufmerksam macht, die niedergemacht werden, weil sie eben den Sohn geheiratet haben und somit seine Aufmerksamkeit von der Mutter ablenken.

Oder so:

Eine Fahne, die auf das Leiden der Männer aufmerksam macht, die zwischen ihrer Ehefrau und ihrer Schwiegermütter zerrieben werden wie ein Getreidekorn zwischen zwei Mühlsteinen.

Liebe Grüße
Ruth Gall für die Selbsthilfe Initiative der Schwiegertöchter

Liebe Grüße
Ekki, dem (nicht nur) bei dem Beitrag von Frau Gall die Galle überläuft angesichts der Verlogenheit der Frauen und dem unschuldigen Leiden der Männer.


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