Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Die Entdeckung der psychischen Gewalt...

Max, Tuesday, 07.09.2004, 22:05 (vor 7821 Tagen) @ Guestwriter

Als Antwort auf: Die Entdeckung der psychischen Gewalt... von Guestwriter am 07. September 2004 17:06:41:

Hi Guestwriter, hi Guildo,

psychische Gewalt ist eben auch Gewalt, wenngleich viel weniger beachtet als die körperliche. Und sie ist eine weibliche Domäne. Nachdem Frauen im allgemeinen über geringere Körperkräfte verfügen als Männer, haben sie über Jahrhunderte hinweg sehr subtile Formen von Gewaltausübung entwickelt (entwickeln müssen?).
Der Giftmord wird bspw. fast ausschließlich von Frauen verübt. Verächtlichmachungen, Intriganzen, Beschimpfungen, Demütigungen, üble Nachreden, emotionale und materielle Erpressungen aller Art: Frauen können´s hier zur Meisterschaft bringen und sie tun es oft genug.

Wenn Männer beim Thema Gewalt die Definitionshoheit hätten wie Frauen bei der "sexuellen Belästigung", dann würde gelten: Gewalt ist das, was der Mann als Gewalt erlebt. Und dann wäre auch sehr schnell klar, wer in Wahrheit das gewalttätige Geschlecht (in Partnerbeziehungen) ist: Es wären die Frauen! Es gibt nämlich keine Hinterfotzigkeit, die nicht irgendeine Frau irgendwann einmal an einem Mann begangen hätte - absolut keine!

Dadurch, daß es zeitgeistig korrekt ist, in Frauen die ewigen Opfer männlicher Gewalt zu sehen, widerfährt den Männern doppeltes Unrecht: Zum einen haben sie unter den Nickeligkeiten der Frauen zu leiden und zum anderen wird ihnen auch noch eingeredet, die Gewalt, die sie selbst erlebt haben, wäre keine.

Wir haben uns seit dem Mittelalter in einer Hinsicht zurückentwickelt. Damals wußte man nämlich noch, daß zänkische und keifende Weibspersonen das Leben von Männern vergällen können und man hat sie dementsprechend bestraft. Sie mußten Schandmasken aufsetzen und wurden so durch die Stadt getrieben oder am Pranger ausgestellt. Noch im 19ten Jahrhundert hatten Familienvorstände (Männer) das Züchtigungsrecht, das sich auch auf ihre Frauen erstreckte. Nur so zur Information...

Heutzutage sind Männer den gewaltsamen Übergriffen von Frauen fast schutzlos ausgeliefert, denn es wird allgemein als wenig kultiviert erachtet, wenn Männer der weiblichen Aggression und Hysterie mit einem Schlag ein Ende setzen. Gut - wer will das auch? Ich nicht.
Die Feststellung aber, daß durch die Narrenfreiheit für gewalttätige Frauen gesamtgesellschaftlich nichts gewonnen worden ist, bleibt dennoch richtig.

Ich finde, daß Männer und Frauen in Paarbeziehungen ihren Umgang mit den Aggressionen gegeneinander individuell regeln sollten, ohne Einmischung des Staates. Ich bin mir sicher, daß sich die Frauen dann besser überlegen würden, ob sie psychische Gewalt anwenden wollen oder nicht, einfach deswegen schon, weil Frauen sich sowieso die ganze Zeit überlegen, was das Beste für sie ist. Und noch nicht mal da kommen sie i.d.R. zu vernünftigen Schlüssen....

Freundlicher Gruß - Max


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