Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Hinweis: M & M-Forum wird heute abend geschlossen

ChrisTine, Wednesday, 21.07.2004, 10:48 (vor 7870 Tagen) @ Rainer

Als Antwort auf: Re: Hinweis: M & M-Forum wird heute abend geschlossen von Rainer am 20. Juli 2004 11:23:32:

Hallo Rainer,

ich wollte mich zwar in Eure Diskussion nicht einmischen, aber hier erachte ich es für mich als notwendig.

du bist, wie viele andere auch, ganz offensichtlich der irrigen Meinung, daß ein Gesetz nicht einzuhalten oder gar ungültig ist, wenn es von Dritten, vorsätzlich oder nicht, auch nicht eingehalten wird.

Bei solchen Argumenten wie den Deinen bringe ich gerne hervor, daß es z.B. mal ein Gesetz gab, daß den Ehemännern erlaubte, ihre Frauen zu züchtigen, wenn sie dieses als notwendig erachteten.
Nach Deinen Worten hätten viele Männer dieses anwenden dürfen oder auch sollen, da es mit Sicherheit in einer Beziehung öfters Probleme gibt, wo man(n) hätte sagen können, daß er das darf.
War dieses Gesetz jetzt zu befolgen, nur weil es so geschrieben steht?
Wenn Du ja sagst, dann erübrigt sich jede weitere Diskussion. Wenn Du aber nein sagst, dann überlege mal, inwieweit es auch heute noch notwendig ist, gegen bestehende Gesetze u.U. zu verstoßen.

Ein Mißstand und Verstoß gegen das Grundgesetz, egal wo und egal welcher Art, berechtigt Dich keinesfalls, an anderer (Dir unwichtig erscheinender) Stelle ebenfalls gegen das Grundgesetz zu verstoßen.

Sosehr ich manche Deiner Argumente in Max und Monis Forum richtig fand und auch einige Mißstände in der Männerbewegung sehe, umso weniger kann ich obiges Argument nachvollziehen.
Gesetze werden von Menschen gemacht, also sind sie per se fehlerhaft.
Rainer, ich achte Dich als Menschen und trotzdem bin ich der Meinung, Menschen wie Dich, die Gesetze befolgen und seien sie auch noch so unsinnig, die braucht der Staat als willige Sklaven.
Selbstverständlich will ich damit nicht ausdrücken, daß man jetzt gegen sämtliche Gesetze verstoßen darf, dann hätten wir Anarchie.
Solange ich mitansehen muß, daß gegen die Würde der Männer und Jungen oder anders ausgedrückt, gegen die Würde meines Mannes und meines Sohnes verstoßen wird, solange werde ich kämpfen, daß gegen diese Ungerechtigkeiten etwas unternommen wird.

Einen schönen Tag wünscht - Christine


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