Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Selbstentlarvung unserer Gegner

Ekki, Tuesday, 20.07.2004, 11:00 (vor 7871 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Re: Hinweis: M & M-Forum wird heute abend geschlossen von Christian am 19. Juli 2004 23:06:47:

Was sagst Du zur menschenverachtenden "MännerWehrpflicht"? Meiner Meinung nach ist das purer "Geschlechterrassismus"

Ich hoffe, daß das, was ich jetzt schreibe, nicht gelöscht wird, aber ich halte es einfach mal für gut, aus dem unsäglichen Forum (ihr wißt schon, welches) Auszüge aus einem Posting zu zitieren, in dem uns mit seltener Klarheit gesagt wird, was die Feministinnen von uns erwarten.

Thema des Threads:

"Wer profitiert vom Mythos von der schwachen Frau?" (http://f27.parsimony.net/forum67206/messages/3011.htm)

Zitat:

"Daß Frauen schwächer als Männer sind, zumindest physisch, begründet nicht diesen Hype, denn die Unterschiede sind so groß eigentlich nicht. Deine Beispiele haben es ja auch noch einmal relativiert.

...

Gut, aber die Frage war, wem nützt das denn eigentlich? Denn Männern ja nicht unbedingt, denn aus der These vom Schwachen Geschlecht folgt, daß Männer das Starke Geschlecht zu sein haben, daß sie auf der Titanic abzusaufen haben und in den Krieg zu ziehen haben, um das Vaterland zu verteidigen.

Vielleicht liegt darin die Antwort?

Wenn alle gleich stark und geeignet wären, würde dann nicht die Frage kommen, wieso ich und nicht der/die?
Das ist doch genau der Effekt, den wir bei den Maskus beobachten können. Sie lehnen es für sich ab, sich als das stärkere Geschlecht anzusehen. Ergo wollen sie nicht für/statt Frauen absaufen, bremsen oder in den Krieg ziehen, weil sie Frauen insgeheim als stärker wahrnehmen.

Klar, daß sie die Wehrpflicht als ungerecht empfinden und dagegen angehen. Und da hat der Staat den Salat, denn die "Freiwilligen" brechen weg, lassen sich damit nicht mehr ködern, daß sie doch die männlichen Beschützer machen sollen und dafür von den Frauen bewundert und geehrt werden. Denn das ist ja die Belohnung für den Mythos vom stärkeren Geschlecht: daß sie sich zwar opfern sollen, dafür aber OBEN sind."

Zitat Ende.

Alles klar?

Wenns beliebt, sind wir die "zärtlichen, einfühlsamen, gesofteten 'neuen Männer' ".

Und wenn's andersrum beliebt, sollen wir wieder die alte, angeblich so verachtenswerte Macho-Rolle spielen.

Daß hier von uns verlangt wird, für die Frauen "abzusaufen" oder "in den Krieg zu ziehen", ist wirklich ein seltenes und dankenswertes Beispiel für gnadenlose Ehrlichkeit.

Gruß

Ekki


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