Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Briefe an 2 Millionen Arbeitslose werden verschickt...

Gastredner, Monday, 19.07.2004, 23:32 (vor 7872 Tagen) @ Christian

Als Antwort auf: Briefe an 2 Millionen Arbeitslose werden verschickt... von Christian am 19. Juli 2004 19:39:03:

Es sind wohl 2.2 Mio Formulare und es sind durch die Definition der Bedarfsgemeinschaft weit mehr Menschen, die diesen Fragebogen ausfüllen müssen. Hartz IV führt die erweiterte Sippenhaft ein. Wer mit einem ALG II Empfänger zusammen lebt ist zur Offenlegung seiner Einkünfte und seine Vermögens verpflichtet. Der Gesetzgeber unterstellt, das der andere den ALG-II-Empfänger unterstützt, dessen Einkünfte und Vermögen wird deswegen auf dei Ansprüche des Antragsstellers angerechtnet.
Ebenso wird es demnächst Post für die rund 1 Mio. Sozialhilfeempfänger geben. Frauen mit Kindern ab 3 Jahren wird zugemutet zu arbeiten. Wenn sie nicht vermittelt werden können, dann sind sie verpflichtet die Arbeitsgelegenheit anzunehmen, die ihnen von der Komune angeboten wird. Also Park reinigen oder die Toiletten im Rathaus reinigen.
Arbeitsgelegenheiten sind allerdings keineswegs Arbeitsstellen, also auch nicht der Rahmengesetzgebung unterworfen. Der Lohn wird entsprechend niedrig sein.

..und müssen ein Formular ausfüllen!
Mich interessiert nun wie hoch der Anteil der Briefe am jeweiligen Geschlecht ist, die diese Briefe erhalten? Bei 4 Millionen Arbeitslose und zwei Millionen werden angeschrieben das wäre genau die Hälfte eines Geschlechts? Man hat ja schon gesagt das Frauen keinesfalls mit der Waffe gezwungen werden dürfen, gilt das nun auch für Arbeitsunwillige Frauen die nicht zu einer Arbeit gezwungen werden dürfen?
fragt,
Christian


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