Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauenbild und Feminismus überhaupt und sowieso

Eugen Prinz, Wednesday, 14.07.2004, 15:14 (vor 7877 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Frauenbild und Feminismus überhaupt und sowieso von Manfred am 13. Juli 2004 21:15:53:

Odins Auflistung von "Gegnern" stimme ich mit der seufzenden Erkenntnis zu: Die Hälfte des feministischen Übels verdanken wir nicht den Feministinnen, sondern bekloppten Männern.

Ich halte aber Manfreds Frage durchaus nicht für müßig. Der Feminismus ist ein schweres ein gesellschaftliches Problem, aber der Gegner ist ja nicht "der Feminismus", sondern es sind real existierende Frauen (und Männer).

Insbesondere Feministinnen maßen sich zu allen Fragen des gesellschaftlichen und privaten Lebens eine Definitionshoheit an, die wir ihnen unbedingt streitig machen müssen.

Solange aber Männer den Mund nicht auf machen, entsteht der Eindruck, Feministinnen wären in der Mehrheit, oder zumindest, die Mehrheit würde ja stillschweigend zustimmen.

Auf diesen Mechanismus unberechtigter bzw. angemaßter Legitimation stützen sich Feministinnen. Vor allem aber können sich Politiker jederzeit darauf berufen und sie tun es.

Es ist also von großer Bedeutung, zu zeigen, dass Feministinnen nicht die Mehrheit sind oder vertreten, sondern dass es auch noch Männer (und Frauen) gibt, die mit diesem Programm nicht einverstanden sind.

Eugen


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