Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Frauenbild und Feminismus überhaupt und sowieso

Manfred, Wednesday, 14.07.2004, 00:15 (vor 7877 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Frauenbild und Feminismus überhaupt und sowieso von Odin am 13. Juli 2004 19:50:39:

Deine ganzen Prozentangaben nützen nicht, egal ob sie stimmen oder nicht.<

Ich wollte nur mal in Vorleistung treten. Wollte ja nicht von anderen eine Abschätzung verlangen ohne selber eine zu bringen.

Wenn Du wissen willst, wer der Gegner ist, dann schau morgen mal in den Spiegel (den richtigen!).<

Ich mein Gegner? Ich komme mit mir recht gut zurecht und vertrete auch meist die selbe Meinung...

Nein Odin, womöglich ist es nicht ganz so einfach. Ich spüre in Deiner Ausführung die gleiche Hilflosigkeit die ich auch hatte, als ich den Thread eröffnete. Ich wollte es schon unterlassen, vielleicht hätte ich es tun sollen. Aber irgendwas sagt mir, dass es eine Frage wert sollte, wie groß der ganze Eisberg eigentlich ist. Die "Spitze des Eisberges" sehen wir ja laufend.

Du glaubst doch nicht, daß Frauen auch nur ansatzweise so etwas riesiges wie die Gleichberechtigung zustande bringen können? <

Nein... *grins*

Deine Frage erinnert mich an die Frage eines Militärtheoretikers: Wie müssen wir die Armee gestalten, daß wir, so wie Pizarro mit wenigen Mannen ein Millionenheer des Gegners und dessen gesamte Regierung zerschlagen - und das mit 100 oder 200 Mann.

Antwort: Das geht gar nicht, außer die stürzen sich selbst wie die Lemminge über die Klippen.<

Aber 100-200 Weiber scheinen es mit uns zu schaffen... :-)

Der Gegner ist daher der "Macho", der, nur um des traurigen Gefühls einer momentanen Überlegenheit (die er sich einbildet), Schutz und Rechte dahingibt, weil er ja so toll überlegen ist.
Der Gegner ist das Mammasöhnchen, daß mit 50 noch immer tun muß, was Frau und Bürotippse befiehlt und lieber eins dem Lehrlingsjungen aufs Maul hat, damit der weiß, daß er einen Mann vor sich hat.
Der Gegner ist der Bürgermeister, der braun um den Hals ist, von den vielen Frauenärschen im Frauenbund, denen er gerade in den Anus geschlüpft ist - und der sich dafür sein Lob bei Muttchen abholt und sich ganz toll männlich dabei fühlt.
Der Gegner ist der Manta-fuchsschwanzträger, der zu blöd ist ein Kondom zu benutzen und nicht nur in dieser Schulstunde gefehlt hat, als die Benutzung erklärt wurde, weil: "die Gabi paßt scho auf".
Der Gegner ist der Journalist der Zeitung, der über Deinen Jungentag nichts berichtet, weil das wäre ja sexistisch und dann das nächste Mal beim Mädchentag einen großen Artikel schreibt, wo ihm alle den Bauch pinseln damit er seine Blödheit nicht merkt....

Ja, danke für diese Präzisierung. Darauf will ich ja im Grunde auch nur hinaus. Wenn nämlich eine kleine Erkenntnis nur die ist, dass es mehr Frauen als gemeinhin angenommen sind, die man für unsere Interessen erwärmen könnte, wäre auch das schon ein gewisser Fortschritt durch bessere Ausrichtung der Kräfte.

Gruß,
Manfred


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