Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Studie über Scheidungsväter - Wie seriös ist sie?

Bruno, Monday, 14.06.2004, 14:56 (vor 7907 Tagen) @ Gastredner

Als Antwort auf: Studie über Scheidungsväter - Wie seriös ist sie? von Gastredner am 13. Juni 2004 16:46:26:

Kritik an der Kritik:

Warum gilt eine Befragung als unwissenschaftlicher, wenn man die Fragebögen per E-Mail anstatt als Brief zugesendet bekommt?

Wo steht, dass das Projekt durch einen Mäzen finanziert wurde? Und wer ist dieser Mäzen? Und wenn dies stimmt, wo soll das Geld sonst herkommen? In der Wissenschaft ist es üblich, dass Forschungen verschiedenst finanziert werden und kann ohne Hinweise auf gezielte Manipulationen nicht als wirklicher Kritikpunkt gelten. Warum finanziert das Familienministerium, das für Scheidungsväter eigentlich zuständig ist, keine solche Studie? Warum müssen das andere tun? Antwort: Weil Männerforschung bei weitem nicht die Unterstützung von staatlicher Seite bekommt wie Frauenforschung. Übrigens ein klarer Verstoß gegen Gender Mainstreaming.

Fazit: Die Kritikpunkte sind nicht ausreichend fundiert und basieren auf Vorurteilen (E-Mail-Zusendungen sind immer unwissenschaftlich; Fremdfinanzierung gibt immer falsche Resultate). Aber eine Kritik braucht ja nicht fundiert zu sein. Man muss nur wissen, ob man eine Kritik ernst nehmen muss.

IMHO

Bruno

Gleichberechtigung ist etwas Tolles. Schade, dass sie nur für Frauen gilt.

www.manndat.de


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