Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Walter Hollstein ...

Andreas (der andere), Saturday, 12.06.2004, 18:54 (vor 7909 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Größte Fehlkonstruktion von Odin am 12. Juni 2004 15:41:17:

Walter Hollstein ...

"Das Weibliche ist das Urtümliche. Die Fruchtbarkeit der Frau läßt uns leben und weiterleben. In der ersten langen Epoche von Menschheitsgeschichte war unseren Vorfahren nicht einmal der männliche Beitrag zur Zeugung bekannt; gewußt wurde nur, daß die Frauen gebären und damit den Fortbestand der Gemeinschaft sichern. [...] Um ihre natürliche Minderwertigkeit zu kompensieren, begannen die Männer schon früh, die Welt der Kultur zu schaffen. Sie bauten Werkzeuge, errichteten Häuser, zogen Zäune um Äcker und Herden, formulierten Gesetze und gründeten Herrschaft. Gegen die Natur der Frau entstand die Kultur der Männer (Hollstein, Kampf der Geschlechter, S. 56)."

"Da der Junge in seiner späteren Entwicklung seine zärtlichen Gefühle gegenüber seiner Mutter unterdrücken mußte, hat er verlernt, seine Emotionen zu artikulieren. [...] Im Gegenteil schottet sich der Mann emotional ab. Triebfeder ist dabei seine grundsätzliche Angst, in die Symbiose mit der Mutter beziehungsweise Frau zurückzusinken und aus diesem Paradies erneut vertrieben zu werden. Er kontrolliert seine Frau, versucht sie zu beherrschen und damit ihre Weiblichkeit zu zähmen, vor der er ‘eine psychotische Angst' hat (Hollstein, Kampf der Geschlechter, S. 68-69)."


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