Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Monitor: Der Kanzler und die Gleichstellung

Ferdi, Sunday, 06.06.2004, 19:06 (vor 7915 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Monitor: Der Kanzler und die Gleichstellung von Odin am 06. Juni 2004 14:35:45:

Hallo!

Mir kann keiner erzählen, dass fähige und kompetente Frauen es nicht schaffen, in den Betrieben der Privatwirtschaft entsprechende Stellen innezuhaben, wenn sie dies wollen. Mir kann keiner erzählen, dass es irgendwo Tarifverträge gibt, die Frauen bei der Einstufung ihrer Stellen benachteiligen oder ihnen weniger Vergütung zubilligen wie Männern, die die gleichen Arbeiten und Aufgaben erledigen. Solche Tarifverträge würden von den Gewerkschaften nicht unterschrieben und von den gesamten feministischen Medien in der Luft zerrissen. Dem Bundeskanzler ist sehr klar, dass im Zeitalter der Globalisierung und der internationalen Verflechtungen Firmen und Betriebe mitsamt den Arbeitsplätzen ruckzuck ins Ausland verschwinden, sollten sie mit solchen unsinnigen "Gesetzen" gepiesakt werden. Ausserdem macht der Staat den Betrieben der Wirtschaft ja wie im Lehrbuch vor, wie man die eigenen Gesetze umgeht und verbiegt, wie man bei der Missachtung des Grundgesetzartikels 3 durch die Männerwehrpflicht sieht.

Ich sehe nicht ein, warum Männer auch nur den kleinen Finger krumm machen sollen, um hier etwas zu verändern, solange die politisch gewollte Missachtung des Grundgesetzes (Art. 3) durch juristische Winkelzug-Akrobaten und militärverliebte Machos nicht beseitigt wird. Mit anderen Worten: Beseitigt die illegale Männerwehrpflicht, dann werden sich sicher leichter Männer finden, die im Bereich Vereinbarkeit von Familie und Beruf mitziehen.

Gruss,
Ferdi


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