Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Amnesty an Einseitigkeit nicht zu überbieten...

Manfred, Thursday, 27.05.2004, 02:12 (vor 7924 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Amnesty an Einseitigkeit nicht zu überbieten... von Arne Hoffmann am 26. Mai 2004 22:55:27:

Vielleicht ist es ja gerade der Geldhahn, der auch für diese Kampagne eine Rolle spielt. Irgendwie muss der Kampf gegen Folter und Todesstrafe ja auch finanziert werden. Und ich könnte mir schon vorstellen, dass Menschenrechts-Merchandising mit männlichen Opfern nicht so gut läuft wie mit weiblichen.

Du meinst, man versucht, männliche Cash-Cows zum Spenden zu bewegen, indem man an ihren Beschützerinstinkt appelliert, dann aber die erzielten Erlöse doch für geschlechterneutrale Aktivitäten verwendet?
Ein schöner Gedanke eigentlich, dem ich -schon um besser schlafen zu können- nur allzu gerne Glauben schenken würde. Vorstellen kann ich mir es indessen nicht wirklich. Diese Kampagne ist so einseitig und extrem männerfeindlich verfaßt, dass ich mir deren Entstehung nicht ohne Mitwirkung ebenso extrem sexistisch geprägter, interner Kräfte erklären kann. Wenn die aber vorhanden sind, dann ist nicht anzunehmen, dass die derlei "erpropagierten" Geldmittel nicht geschlechtsspezifisch verwendet werden.

Gruß,
Manfred


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