Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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L. England: Flucht in den Opferstatus

Ferdi, Thursday, 13.05.2004, 14:12 (vor 7939 Tagen)

Hallo guten Morgen!

Heute erschien im Bonner General-Anzeiger ein dpa/ap-Bericht über die weltweite Empörung wegen der Vorgänge im Irak. Da fand ich folgenden Abschnitt, den ich hier zitiere:

"Die wegen Häftlingsmisshandlung angeklagte US-Soldatin Lynndie England beschuldigt Vorgesetzte, die Taten befohlen zu haben. Vorgesetzte hätten ihr genaue Befehle erteilt, wie sie für Fotos posieren solle, sagte England. Nach Angaben ihres Anwalts wurden diese Anweisungen von Mitarbeitern der CIA und anderer Geheimdienste gegeben."

Typisch Frau! Nur ja keine Verantwortung für ihre Taten übernehmen. Es sind ja genügend Männer da, auf die man sie abschieben kann. Damit das klar ist: Ich will jetzt nicht leugnen oder verharmlosen, dass auch Männer gefoltert haben, sogar mehrheitlich. Aber von einer Angehörigen des angeblich genetisch privilegierten Geschlechtes, des angeblich friedfertigen und gewaltverabscheuenden Geschlechtes hätte ich erwartet, dass sie den Befehlsgebern eine knallende Ohrfeige gegeben hätte, so wie das Millionen anderer Frauen auch gerne tun, wenn sie meinen, von Männern belästigt zu werden. Und hier ging es weiss Gott nicht um eine lächerliche Belästigung.

Lynndie England hat durch ihr jetziges Verhalten das Frauenbild vieler Männer bestätigt.

Gruss,
Ferdi


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