Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gibt es überhaupt Gleichberechtigung?

Basil, Monday, 05.04.2004, 02:09 (vor 7977 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Gibt es überhaupt Gleichberechtigung? von Jeremin am 04. April 2004 18:30:14:

Ja, die Männer habens nicht leicht, unbestritten schwierig! Doch steckt eben auch ein riesiges Entwickungspotential in uns: Wir können selbstbewusst werden!
Das A und O für einen gepflegten Umgang unter den Geschlechtern liegt meines Erachtens in uns selbst, in der Akzeptanz der Andersartigkeit von W und M - Freu Dich gebraucht zu werden, denn es deutet auf Dein taugliches Wesen, auf Unversehrtheit und Lebenskraft.
Frauen haben natürlich die Kosten/Nutzen-Rechnung immer rechtzeitig gemacht, ist ja logisch und genauso berechtigt. Männer tun das auch, nur vielleicht einfacher - zB auf physische Momente reduziert?
Wir haben keinen Geschirrspüler, weil ich sowieso gerne abwasche - ist doch wunderbar die Hände im warmen Wasser zu tauchen und dabei nutzvoll sich zu präsentieren...die Frauen stehen nämlich auf begeistertes Engagement vom Mann im Haushalt und finden das SEXY....oder liebe Frauen!?
Viele entspannte Gedanken wünscht B

Da mein Vater offenbar nicht mehr lange lebt, beschäftige ich mich momentan viel mit dem Sinn des, speziell natürlich meines Daseins. Nun bin ich in einem Forum auf den dort wie selbstverständlich benutzten Begriff des "gebrauchten Mannes" gestoßen. Die dadurch ausgelöste Gedankenkette kann doch nicht richtig sein, oder doch?
Etwas gebrauchtes ist genutzt worden, nicht mehr neu sozusagen, aber noch "gebrauchsfähig", nutzbar also. Wofür wird ein Mann genutzt? Im Arbeitsbereich für die Erwirtschaftung von Mehrwert, im privaten Bereich in etwa für dasselbe, nämlich für´s heranschaffen von Geld oder Geldwerten. Auch seine Arbeitskraft wird im Privatbereich genutzt, sei es als Kindesbetreuer oder Haushandwerker. Unumstritten ist wohl auch der Nutzwert auf emotionaler Ebene. Offenbar nutzt sich dieser Wert als erster ab.
Wenn "Mann" nun nicht mehr nutzbar ist, wird er abgegeben.
Das Ende meiner Gedanken ist also die logische Schlußfolgerung, dass Frauen (der Begriff des gebrauchten Mannes stammt aus einem Forum für Zweitfamilien) offenbar Männer als eine Art Nutzvieh ansehen. Ein Indiz dafür wäre vielleicht die immer wieder propagierte Tatsache, dass Frauen mit Trennungen weit besser zurechtkommen als Männer. Ich halte das für gleichzeitig richtig und auch für falsch. Man muß nur beachten, WOVON sich Frauen und Männer trennen. Man nehme einer Mutter ihre Kinder und dann kann man ja mal erleben, wie gut Frauen mit der Trennung von etwas fertigwerden, an dem sie wirklich hängen.
Bitte, kann mir mal jemand schlüssig nachweisen, dass ich ein paranoider Pessimist bin? Dass Frauen Männer wirklich lieben mit allen Stärken und Schwächen? Dass potenzielle Mütter und das sind ja fast alle Frauen, eben KEINE Kosten-Nutzen-Rechnung im Hinterkopf haben, wenn sie Männer kennenlernen? Dass sie nicht die Versorgungsmöglichkeiten für sich und den Nachwuchs berechnen?
Erlebt habe ich schon, wie Frauen ihre noch vor einer Woche überschäumenden Gefühle blitzschnell abschalten können, wenn sich der Mann in ihrem Sinne als ungeeignet erweist. Lieben Frauen also nur sich selbst und ihre Kinder und die dazugehörigen Männer nur so wie ihren Geschirrspüler? Alle meine Erfahrunge und Beobachtungen haben dieses Ergebnis.
Bitte bekehrt mich. Versucht´s wenigstens...


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