Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gibt es überhaupt Gleichberechtigung?

Andreas, Sunday, 04.04.2004, 22:45 (vor 7978 Tagen) @ Jeremin

Als Antwort auf: Gibt es überhaupt Gleichberechtigung? von Jeremin am 04. April 2004 18:30:14:

Hallo Jeremin!

Tut mir leid, ich kann Dich in dieser Hinsicht auch nicht aufheitern. Ich selbst würde mich nicht als gebranntes Kind bezeichnen. Das liegt daran, daß ich mich Frauen gegenüber sehr vorsichtig verhalte. Man kann diese Vorsicht auch als gesundes Mißtrauen bezeichnen. Will heißen: ich traue Frauen normalerweise nicht über den Weg. Irgendwo in diesem Forum hat mal jemand geschrieben, daß Frauen nur sich selbst und ihren Nachwuchs lieben. An Männern lieben sie hingegen nur das, was diese finanziell oder sonstwie dazu beitragen. Das ist richtig. Die Erfahrungen in meinem unmittelbaren Bekanntenkreis sind ebenfalls nicht sehr ermutigend. Mehrere Scheidungen habe ich schon mitbekommen, in deren Folge die Männer regelrecht ausgeblutet wurden. Einer davon (Ingenieur) wird durch Unterhaltszahlungen dermaßen ausgepresst, daß er heute in einem Wohnklo lebt, das kleiner ist als eine Studentenbude.

Frauen können ihre Gefühle sehr schnell abschalten. Das ist richtig. Man denke nur mal an die eigene Jugend zurück. Die Schülerinnen wollen natürlich nichts mit den Jungs aus der eigenen Schulklasse anfangen. Die sind ja blöd. Da sind die Jungs aus der Berufsschule gegenüber schon interessanter. Warum? Die sind älter, verdienen schon etwas Geld und haben ein Auto, mit dem sie Madame herumkutschieren können. Interessanter wird es, wenn man das Liebesleben der Schulabgängerinnen beobachtet. Alles mehrfach erlebt. War bislang der Handwerker von der Berufsschule das Maß aller Dinge (Auto, Verdienst...), so wird dieser für die Damen mit Hochschulreife ganz plötzlich unattraktiv. Die Dame will schließlich studieren gehen und an der Uni lernt man plötzlich andere Männer kennen, die eine potentielle Zukunft mit schönem Wohnhaus, mehreren Autos, 5x Reisen im Jahr und andere diverse Köstlichkeiten bieten. Der aufstrebende, karrieregeile Jungfuchs mit seinem Mercedes-Cabrio ist für die Dame sicherlich interessanter als der Handwerksbursche, der nach getaner Arbeit mit seinen Kumpanen im alten Opel durch die Kneipen zieht. Auf der ständigen Suche nach Vorteilen und Privilegien sind Gefühle nur hinderlich.

Typisch ist auch, daß Frauen nie unter ihrem Stand heiraten - ganz im Gegensatz zu Männern. Auch ein eindeutiges Indiz. Welche Ärztin heiratet denn schon den armen Verkäufer aus der Buchhandlung gegenüber? Da muß schon ein Herr Professor her! Denn nur so ist sichergestellt, daß frau nach der Scheidung entsprechend profitieren kann.

Die heutige, moderne Frau ist eine selbstbewußte und selbsbestimmte Frau, die weiß, was sie will und wie sie es bekommt - das wissen wir nun spätestens seit der Tally Weijl-Werbung. Warum auf die Gefühle anderer Rücksicht nehmen, wenn es doch auch einfacher geht? Männer? Die werden wie Konsumgüter aufgebraucht und dann weggeworfen.

Wird sich daran etwas ändern? Nein! Solange Frauen von den Männern wie Königinnen hofiert und auf den Händen getragen werden, werden sie sich auch wie Königinnen verhalten: arrogant, anmaßend und überheblich. Es wundert mich nicht, wenn Männer unter diesen Bedingungen wie Nutzvieh behandelt werden.

Grüße
Andreas


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