Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Hey, hey :-)

michail, Sunday, 23.11.2003, 22:50 (vor 8110 Tagen) @ Arne Hoffmann

Als Antwort auf: Re: Hey, hey :-) von Arne Hoffmann am 22. November 2003 19:25:12:

Hallo Arne und Freunde,

vom Zeitgeist emanzipierten Journalismus gibt es natürlich sehr selten.

Die kleine Prise Bissigkeit (das ist ja ihr Wort, Frau Florins!) ist leider das Minimum an Distanzierung, das von einem ‘unabhängigen’ Journalisten verlangt wird. Und es ging auch nicht ohne das Inkaufnehmen eines Widerspruchs: Denn das Garen eines Zitronenhühnchens mit Biolek (ganz davon abgesehen, daß das nicht mein Ding wäre) bedeutet ja, wie die Journalistin eingangs erkennt, das Angekommensein im Establishment und damit den Abschied vom Streben dahin, und Streben ist nun mal immer auch etwas mehr oder weniger Verbissenes.

Dennoch: Das Gespräch war wesentlich reichhaltiger als die kurzen Passagen, die im Artikel erschienen sind, und ich hatte den Eindruck, daß Frau Florin sehr entgegenkam, wenn nicht sogar mich mit einem gewissen Gefallen ermutigte! „Und schreiben Sie gar nichts Schlechtes über mich“, sagte ich zum Schluß. Daraufhin versprach sie, die Zitate, die sie gebrauchen würde, mir im Voraus per E-Mail bekannt zu geben. Das hat sie getan und auch nach meinen Vorschlägen korrigiert.

Was wir m. E. als Nächstes brauchten, wäre ein Organ. Organe sind wichtig für die Organisation (gut, oder?). Wir sollten endlich die Öffentlichkeit nicht veranlassen müssen, uns wahrzunehmen, sondern sie dazu bringen, das tun zu wollen! Ein Organ, daß nicht die Presse anschreibt, sondern z.B. Pressemitteilungen rausschickt, die nicht mehr leichtfertig ignoriert werden können.

MANNdat will da wandlungsfähig bleiben. Mal sehen...

Arne, sehr erfreulich alles... toi toi toi...

Und Grüße
Michail


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