Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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noch eine e-mail an Petra Heß

reinecke54, Monday, 08.09.2003, 18:54 (vor 8185 Tagen) @ pit b.

Als Antwort auf: Pro-Wehrpflicht von der SPD-Bundestagsabgeordnete Petra Heß von pit b. am 06. September 2003 18:04:41:

Sehr geehrte Frau Hess,

mit Empoerung habe ich gelesen, dass Sie den maennerdiskriminierenden
Zwangsdienst Wehrpflicht - auch Blutsteuer genannt - befuerworten.
Damit reihen Sie sich ein in eine Frauenriege wie die furchtbare
Juristin Jutta Limbach und die englischen Suffragetten Emmeline und
Christabel Pankhurst.

Die Feministin Frau Limbach hat mit ihren unsaeglichen sexistischen Urteilen
zur Blutsteuer bewiesen, dass der Gleichheitsgrundsatz beliebig manipuliert
werden darf, solange Frauen nur gleicher sind.

Junge Maenner unter 25 sind fast doppelt so haeufig von Arbeitslosigkeit
betroffen wie Frauen. Das passt ja zum grausigen Slogan der beiden Pankhursts:
"For women must work and men must fight". Ihre eifrige Propaganda fuer die
Einfuehrung der Wehrpflicht (in England) hat mit dazu beigetragen, dass
hunderttausende junger Maenner per staatlichen Zwang in die Hoelle von Flandern
verfrachtet und dort in einer Weise vergast, zerfetzt und gemetzelt wurden,
wie es kein Tierschutzgesetz je zulassen wuerde.
Der unermuedliche Kampf der beiden Pankhursts fuer den Grossen Krieg unter
mutigem Einsatz des Lebens (der Maenner) wurde uebrigens vom Staat mit der
Gewaehrung des Frauenwahlrechts belohnt. Maenner wurden damals also in zweifacher
Weise missbraucht: als Kanonenfutter und als Blutopfer an den Staat, den man
fuer Frauenrechte geneigt machen wollte. Ist das heute anders?

Eine solch maennerfeindliche Strategie kann ich auf keinen Fall unterstuetzen;
eine solche SPD kann ich nicht waehlen.

MfG


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