Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Krankheit auf Rezept – immer schon

Anabasis, Saturday, 06.09.2003, 17:06 (vor 8187 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: und noch was zum Thema: von Odin am 06. September 2003 13:28:53:

Hallo Odin,

Sie werden zu dem Schluss kommen, dass ich eine schreckliche Wahrheit ausspreche. Es gibt keine wissenschaftliche Debatte, es gibt nur reinen, wissenschaftlich-medizinischen Betrug. Das psychiatrische Betäuben von Millionen von gänzlich normalen, wenngleich gestörten, schwierigen, falsch erzogenen Kindern in den USA auf Grund medizinisch-wissenschaftlicher Täuschung und legislativer/richterlicher Nötigung ist eine beispiellose Schande in der Geschichte der USA.

Das Psychiatrisieren von Verhaltensweisen ist leider ein alter Hut. Das Buch „Krankheit auf Rezept. Die Praktiken der Praxisärzte. von Peter Sichrovsky“ (gerade bei Amazon f. 1 Euro im Angebot!“) hat schon 1984 für Deutschland dokumentiert, wie die Pharmaindustrie von der Wiege bis zur Bahre Krankheiten kreiert. (Von daher müsste der Untertitel des Buchs heißen „Die Praktiken der Pharmaindustrie“).

Beispiel: S. 118,f
„Die ‚Schwierigkeiten’, Frau zu werden“
...
Mit der Menarche (erste Regelblutung) wird mit Hilfe des Arztes die soziale Krankheit ‚Frau’ zum erstenmal diagnostiziert. ... In allen Zeiten der Modernen Medizin wurde das Frauwerden als Krankheit diagnostiziert. vor 50 Jahren hieß sie ‚Chlorose’.
... (fährt dann fort mit den Medikamenten, die die Mädels einzunehmen hatten)

Beispiel S. 163,f
Die Erziehung zur ‚Männlichkeit’
...
Wie bereits erwähnt, werden in der Altersgruppe bis zu 12 Jahren Knaben häufiger als krank diagnostiziert und bekommen auch mehr Medikamente. Die Erziehung der Jungen ist von dem Widerspruch geprägt, sich einerseits ‚jungenhaft’ zu benehmen und andererseits typisch ‚weiblichen’ Anforderungen zu entsprechen. Vor allem in den Schulen werden ‚weibliche’ Klischees verlangt, wie: ... In der Freizeit ist alles anders. Hier soll der Junge seine Muskeln spielen lassen und wird vor allem dann verspottet, wenn er sich so verhält, wie man es von ihm in der Schule verlangt.
Seelische Störungen treten bei Knaben bis zu 12 Jahren weitaus häufiger auf als bei Mädchen. Dementsprechend ist auch die Verschreibung von Psychopharmaka höher...
... (fährt dann fort mit den Medikamenten, die die Jungs einzunehmen hatten)

Gruß Anabasis


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