Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Man nehme einfach Femi-Totschlagsargument Nr. 8 und ....

Lars, Saturday, 16.08.2003, 02:05 (vor 8209 Tagen) @ Odin

Als Antwort auf: Re: Man nehme einfach Femi-Totschlagsargument Nr. 8 und .... von Odin am 14. August 2003 20:52:10:

Die Unlogik dahinter: Um sich im Berufsleben durchzusetzen, muß man eben mal auf den Tisch hauen. Wenn das männlich ist, dann ist männlich eben nicht gleich "schlecht" sondern eben "gut"
Wenn es "schlecht" wäre, neue Ideen durchzusetzen und nur Frauen in dieser Welt das Sagen hätten, dann wäre letzte Woche gerade mal das Rad erfunden worden und das auch nur, um den Einkaufswagen besser durch die Büsche schieben zu können :-)

Moment: Beim Auf-den-Tisch-hauen geht es in den meisten Fällen doch nicht darum neue Ideen durchzusetzen von den alle profitieren, sondern eher darum, SICH durchzusetzen, also seine eigenen Karriere-Interessen. Beides fällt nur gelegentlich zusammen.

Nun ist ein gewisses Maß an Konkurrenz als Leistungsanreiz durchaus gut, doch wenn es - wie heutzutage - Überhand nimmt (Mobbing, Yuppie-Moral) sollte man einhalten sich klarmachen: Wenn die Gesellschaft im Augenblick unsoziales Verhalten honoriert und man sich dem notgedrungen anpassen muß, ist das schon schlimm genug, aber man braucht dieses erzwungene Verhalten ja nicht auch noch zu verinnerlichen und die Not zur Tugend erheben.

Von daher würde ich sagen: Dieses Verhalten ist weder "weiblich" noch "männlich", v. a. aber nicht gut, sondern bedenklich und nur leider zur Zeit in vielen Bereichen unvermeidlich.


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