Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Jungen brauchen auch männliche Pädagogen

Bruno, Friday, 15.08.2003, 15:08 (vor 8209 Tagen)

Liebe Forumsteilnehmer,

Meine E-Mail an den Zeitungsartikel vom 11.08.03 in der Recklinghäuser Zeitung mit o.g. Titel

Offene Mail

Sehr geehrte Damen und Herren,

zu o.g. Artikel würde ich Ihnen gerne folgenden Leserbrief zur Kenntnis und Bitte um Abdruck geben:

Hier irrt Frau Schulministerin!

Frau Schäfer beklagt, wie der Elternverein und der FDP-Abgeordnete, dass es zu wenige männliche Erzieher und Pädagogen gäbe, aber die geschützte Freiheit der Berufswahl verbiete es, Maßnahmen zur Erhöhungen des Anteils männlicher Erzieher und Lehrer durchzuführen.

Tatsache ist, dass es umgekehrt eine Vielzahl von Fördermaßnahmen für Frauen gibt zur Integration in technisch-naturwissenschaftliche Berufsbereiche. Gelder dafür pro Jahr 200.000.000 Euro.

Tatsache ist, dass es in den Behörden Gleichstellungs- bzw. Gleichberechtigungsgesetze gibt, die in gewissem Umfang Frauen bei der Einstellung und Beförderung bervorzugen, wenn Frauen unterbesetzt sind. Dieses gilt nicht im umgekehrten Fall, wenn Männer unterbesetzt sind.

Tatsache ist, dass es jährlich bundesweit einen Girls-Day gibt, an dem Mädchen technische und naturwissenschaftliche Berufsbereiche vorgestellt werden. Anstatt den Jungen zur gleichen Zeit die Möglichkeit zu geben, sich Erziehungs- und Sozialberufe anzusehen, wird von den Verantwortlichen eine solche Parallelveranstaltung für Jungen vehement abgelehnt. Man lässt lieber die Jungen unnütz in der Schule herumsitzen.

Fazit: Es gäbe Möglichkeiten genug. Allein der Wille der politisch Verantwortlichen fehlt. Die Politik will ihn offenbar nicht, den erziehenden Mann.

Mit freundlichen Grüßen


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