Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

HemmaNedDo, Sunday, 10.08.2003, 22:30 (vor 8214 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von Manfred am 10. August 2003 18:53:22:

Manfred,
das sprengt hier den Ramen, das wurde aber auch schon mehrmals gesagt, dass es diesen Rahmen hier verlassen muss.
[link]index.php?id=19572[/link] Das hier ist beispielsweise IMHO der falsche Weg.
Ich würde hier versuchen, Männer aus SH zusammenzubekommen und einen Brief schreiben, der gemeinsam unterschrieben wird. Das kann im Internet geschehen. Aber verschickt muss er werden. an die Landesregierung und an die Presse. Am besten, man übergibt UNterschriftslisten. Aber das müssen Bürger aus SH sein. Wen interessiert das denn, wenn sich ein Bayer zu Wort meldet, bei dem Thema?
Wichtig sind aber auch, die Anonymität aufzugeben. Niemand erreicht etwas aus der Anonymität heraus.
Vernetzung: Treffen müssen offline gestaltet werden, nichts, was ihr in Internetforen diskutieren könnt, lässt sich offline nicht auch diskutieren - in viel schnellerer und effektiverer Weise.
Schaut Euch doch Bewegungen an, wie sie funktionieren.
Man braucht Verbündete und man braucht Promis, man braucht Leute, die bereit sind, in Parteien Arbeit zu machen und Leute, die bereit sind, an Ifoständen in Fußgängerzonen zu stehen.
Ich kenne keine Bewegung, die im Internet etwas erreichen konnte. Selbst grüne Gruppierungen nutzen das Internet als Informationsmedium oder tauschen sich aus. Man spricht sich Mailingliste ab, verteilt Diskussionspapiere. Aber effektive Ziele formuliert und umgesetzt wird alles offline.
Weil man Presse dazustellen kann, z.Bsp.
Es gibt tausende Aktionsformen. Aber man muss raus auf die Straße.
Ein Buch zu schreiben, um darauf zurück zu kommen, macht kurzfristig Aufmerksamkeit. Aber kein Schwein kann sich alles merken und derjenige, der sich nicht zum Fachmann machen will, auch nicht. Also muss es kurze Texte geben, Flyertexte. Schau Dir mal, wie Parteien das machen.

Am Anfang kann ein Website stehen, zum transport von Infos. Aber: 50% der Bevölkerung haben keinen Internetzugang, noch mehr können weder mit dem Internet, geschweige denn E-Mails umgehen.

Ich stehe am Anfang eines Projektes, innerhalb der Grünen bspw. eine andere Familienpolitik zu machen und diese aus der Frauenpolitik heraus zu lösen. Ich weiß Männer und Frauen auf meiner Seite, auch "Promis" (Frauen übrigens)auf Landesebene.
Es ist sicherlich "weiche" Männerpolitik, die ich mache, eher "Väterpolitik", da ich ja Betroffener von Scheidung bin, aber auch alleinerziehnder Vater. Mal sehn, was daraus wird.

Jörg


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