Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck

Andreas, Sunday, 10.08.2003, 12:31 (vor 8214 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: Der feministische Wahn: Amtsgericht Lübeck von HemmaNedDo am 10. August 2003 08:11:34:

Das sich auch Männer in einer Notlage befinden können, scheint denen gar nicht bewußt zu sein.
Doch, ist es ihnen und wenn man die Seite vollständig zitiert, sieht man das auch. Unvollständiges Zitieren ist unseriös.

Aus diesem Grunde habe ich auch die Seite verlinkt.

Es gibt allgemeine Programme und es gibt spezielle Programme, die eben nur für Frauen sind.

Ja, aber es gibt eben keine speziellen Programme nur für Männer. Es gibt bspw. kein Hilfsprogramm für obdachlose Männer.

Das kann man kritisieren und ansonsten versuchen, es zu ändern. Ändern kann man das nur, wenn man sich engagiert und Männerlobbyarbeit macht.
So wie eben früher die Frauen angefangen haben.
Und um Lobbyarbeit zu machen, muss man ein relevante Menge an Menschen vertreten oder die entsprechenden Beziehungen haben.
Die Teilnahme an einem Internetforum ist dazu meist nicht ausreichend.

Absolut korrekt. Ich denke aber, daß viele hier in diesem Forum auch mehr leisten als nur Mitteilungen zu posten - im Rahmen der zur Verfügung stehenden Zeit. Nur ist das hier nicht immer offen ersichtlich. Es gibt hier sogar einige, die sehr sinnvolle Männer- und Jungenarbeit betreiben. Und dies zum Teil unter persönlichen Risiken. Man kann nur hoffen, daß sich im Laufe der Zeit noch mehr Männer anschließen. Sowas geht aber nicht von heute auf morgen.

Daneben sollte man bei den Behörden aber auch ein geringes Maß an gesundem Menschenverstand voraussetzen können. Ich will es mal so formulieren: Männer sind in diesem Staate die Hauptsteuerzahler und sie haben auch ein Recht darauf in der Politik ausreichend berücksichtigt zu werden.
Wenn es Hilfsprogramme für Frauen mit Suchterkrankungen gibt, dann ist es verdammt nochmal absurd, wenn es keine Hilfsprogramme für Männer gibt. Schließlich sind Männer wesentlich häufiger von Suchterkrankungen betroffen als Frauen. Es sterben auch mehr Männer bspw. an Drogenkonsum als Frauen. Das bisherige Angebot für Männer ist offensichtlich nicht ausreichend und weist auch auf den Anti-Männer-Charakter unserer Politik hin. Um auf die deutsche Anti-Männer-Politik aufmerksam zu machen, bieten sich eben unter anderem auch Internetforen an.

schönen Gruß
Andreas


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