Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: jein

Odin, Thursday, 07.08.2003, 18:45 (vor 8217 Tagen) @ HemmaNedDo

Als Antwort auf: Re: jein von HemmaNedDo am 07. August 2003 09:14:41:

aber ich habe viel mehr Frauen kennengelernt, die ihre Drogensucht finanziert haben, Schuldenberge ihres Mannes abgetragen haben, während er zu Hause sich ums Kind gekümmert hat, während sie als 20-jährige Domina 60-jährigen Säcken einen runtergeholt hat, Geldnot hatten, sonst keine Perspektive gesehen haben, einfach "da hängen geblieben sind", ich habe eine Zeitlang eine junge Frau gefahren, die kam aus dem Laden, in dem sie gearbeitet hat, hat sich ins Taxi gesetzt und geheult, bis wir zu Hause waren.

Also erstmal solltest Du Deine Einstellung zu älteren Leuten mal überprüfen: 60-jährige sind keine Säcke, auch nicht, wenn sie ins Puff gehen und sexuelle Bedürfnisse haben. Aber das nur am Rande.
Das jemand nach der Arbeit heult, kann ich nachvollziehen, ging mir auch oft so. Kann Dir als Verkäuferin beim Tengelmann auch passieren, allerdings für wesentlich weniger Gehalt. Bleibt Dir die Überlegung zu kündigen. Da tust Du Dir bei Tengelmann natürlich leichter, weil Du eine ähnliche Arbeit besser findest als eine Arbeit für ähnliches Gehalt wie bei einer Prostituierten. Gerade Drogensüchtige sind auf viel Geld angewiesen, da kommt ein Tengelmann-Job eben nicht in Frage.
Die "Freiwilligkeit" steht also in Frage, übrigens genauso wie bei mir, weil ich auch arbeiten MUSS, um meine Miete und mein Leben zu finanzieren. Möchte ich aber einen Ferrari vor der Tür, komm ich mit meinem Gehalt eben nicht klar. Auf den Strich geh ich aber nicht, bleiben mir also nur illegale Dinge, um meinen Ferrari zu finanzieren.
Folglich werde ich "gezwungen" kriminell zu werden. Ich hoffe, Du bedauerst mich dann gehörig.


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