Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus

Simon, Wednesday, 06.08.2003, 16:08 (vor 8218 Tagen) @ Manfred

Als Antwort auf: Re: Sexualfeindschaft und Antisemitismus von Manfred am 05. August 2003 22:53:12:

Okay, ich gebe dazu mal zwei Hinweise aus Arne Hoffmanns "Sind Frauen die besseren Menschen?", die für sich genommen sicher noch nichts beweisen, die aber den Vorwurf, ich würde Gespenster sehen, ein wenig entkräften könnten.

S. 466-467:

"Wir wollen nicht vergessen, dass Alice Schwarzer ... einer ihrer Mitarbeiterinnen kündigte, weil diese, in Schwarzers Worten, "die Geliebte eines militanten Juden" sei - gemeint war der kritische Journalist Henryk M. Broder, der "Emma" massiven Antisemitismus vorgeworfen hatte. Oder dass Alice Schwarzer dem jüdischen Emigranten Helmut Newton "faschistoide Propaganda" für Fotos vorwarf, die ironischerweise meistens nackte, blonde Germaninnen in heldenhaften Posen zeigten." Und Arne nennt sie daraufhin "weiblicher Jörg Haider der Frauenbewegung". ""Was ist ein Mann in Salzsäure?", fragt die Zeitschrift "Emma" an anderer Stelle ihre Leserinnen. Antwort: "Ein gelöstes Problem." Auch dieser Witz kommt nicht von ungefähr. Vor einigen Jahrzehnten machte man ihn mit Juden."

oder auf S. 437:

Alice Schwarzer "verglich die jüdische Aktfotografin Bettina Rheims mit einer KZ-Aufseherin, der "blutigen Brigyda", - Rheims erstattete Strafanzeige - und behauptete von dem Erotikfotografen Helmut Newton, dass er, ebenfalls Jude, seine "Ideologie vom Herrenmenschentum" auf seiner Flucht vor den Nazis 1935 aus Berlin mitgenommen habe. Ja, das ist dieselbe Alice Schwarzer, die sich kürzlich die Rehabilitierung Leni Riefenstahls zur Aufgabe gemacht hat."


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