Wieviel «Gleichberechtigung» verträgt das Land?

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Re: Gleichberechtigung treibt immer seltsamere Blüten

Andi, Tuesday, 01.07.2003, 21:59 (vor 8254 Tagen) @ terVara

Als Antwort auf: Re: Gleichberechtigung treibt immer seltsamere Blüten von terVara am 01. Juli 2003 00:25:19:

Hallo TerVara

Moin Joseph,
>Benachteiligung von Frauen bei Lebensversicherern ?

Lebensversicherungen sind doch für Frauen billiger, weil sie eine höhere Lebenserwartung haben.[/i]

No, Sir.. Ist nicht so... Die Grundlage einer Lebensversicherung endet mit dem 65. Lebensjahr... Die Lebenserwartung spielt hier im Gegensatz zur Krankenversicherung keine übergeordnete Rolle...

Das ist falsch, eine Lebensversicherung zahlt an die Begünstigten (meist die Ehepartnerin) im Todesfall; weil die Versicherung wegen der höheren Lebenserwartung der Frauen länger mit deren Einzahlungen wirtschaften kann (und weil sie seltener schon während der Einzahlphase tödlich verunfallen), zahlen Frauen deutlich niedrigere Beiträge als Männer.

>Aber auch da sind die Krankenversicherungen für Frauen teurer.
Richtig... Sie wird ab da auch billiger und die Männer kommen dann irgendwann in den höheren Bereich, weil dort das Verschleißrisiko steigt...
> > Frauen haben eine deutlich längere Lebenserwartung und verursachen daher unter anderem auch höhere Kosten im Leistungsfall.

Der Satz ist nicht logisch. Ist das falsch abgetippt, oder behaupten die wirklich diesen Blödsinn ?[/i]

Was ist daran nicht logisch? Wenn Frauen eine höhere Lebenserwartung haben und im Alter die Zipperlein zunehmen, verursachen sie sehr wohl Mehrkosten, als Männer... Die verrecken ja vorher...
>Zusätzlich leben sie länger im hohen Alter, und in diesem Alter wird der Hauptteil der Gesundheitskosten verursacht.
Eben... Und warum behauptesdt du dann vorher eine Unlogik?
>Eine weitere Folge wäre, daß die Versicherungen alles mögliche tun würden, um irgendwie nur

Männer zu versichern, also faktisch Frauen auszugrenzen, den diese verdeben dann das Geschäft.[/i]

Auch eine Möglichkeit... Wird nur nicht stattfinden, weil da irgendwelche Gleichstellungsbeauftragten ihr Veto dazu einlegen...

Das tun sie ja erfolgreich bei den gesetzlichen Kassen. Bei den privaten ist eine Risikogemäße Prämienermittlung jedoch möglich. Da liegt der Vorteil der privaten Versicherungen für die Gesellschaft - weil dies zu kostenbewußten Verhalten führt.

>Private Krankenversicherer können Kunden ablehnen.
Können Sie... Warum sollen sie kranke Leute aufnehemn? Nicht umsonst sind die Prämien in jungen Jahren niedrig...
>... was die Umwandlung der privaten Krankenvericherung in eine

Krankenkasse bedeuten würde.[/i]

Hallo Herr Seehofer... Eine Umwandlung ist struktureller Unsinn...
>In der privaten Pflegeplichtversicherung wird dieser Geschlechtsausgleich übrigens schon gemacht.
Ja, weil es für Pflegefälle auch keine statistischen Anhaltspunkte gibt... dazu läuft sie nicht lange genug...

Da könnte auch negativer Einfluss der von Dir erwähnten "Gleichstellungsbeauftragten" wirksam sein ...

>Übrigens können die privat krankenversicherten Frauen die Ungleichheit bei den Prämien auf einfache Weise zu ihren Gunsten ändern, indem sie lediglich weniger zum Arzt gehen, weniger Medikamente besorgen ...
Korrekt... Männer können das auch...

und die tun das ja auch! Sogar dann, wenn wie bei den gesetzlichen Kassen andere davon profitieren.

Gruß
terVara

Viele Grüße,
Andi


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